Donnerstag, 25. Februar 2010

Die schönen Tage sind vorbei...

Der Regen ist wieder zurückgekehrt. Die letzten sonnigen Tage haben wir natürlich noch richtig ausgenutzt. Einen Tag ging es auf Quadra Island. Gerade mal 10 Minuten dauert die Fährenfahrt von Campbell River. Dort angekommen haben wir uns zum bekannten Rebecca Split Provincial Park aufgemacht. Dieser Park war unglaublich schön mit seinen großen Steinstränden. Wie es zu den typischen Stränden Kanadas gehört, lag reichlich Holz an den Stränden. Auf den Bilder könnt ihr auch davon überzeugen. Das hieß dann auch, dass wir über diese Masse an Holzstämmen klettern mussten. Wenn ihr den Rebecca Split Park auf einer Karte suchen wollt, seht ihr, dass dieser Park wie ein gerade Stab vom Festland weggeht. Das hieß, auf einer Seite konnte man aufs Festland schauen und auf der anderen aufs offene Meer. Jedoch hatte man auf der Seite zum Festland super Sicht (Sonnenschein) und auf der anderen Seite war dicker Nebel. Nach 2 Stunden ging es dann weiter zum Lighthouse (Leuchtturm). Dort machten wir auch erstmal eine Lunchpause. Das Lighthouse sah sehr hübsch aus, leider war es weiträumig abgesperrt. Daher ging es auch bald an einen Naturwanderpfad. Naturwanderpfade sind wirklich Natur pur. Das bedeutet: Große Matschlöcher, kaputte Brücken, Wege die man kaum finden kann und riesige Wasserpfützen. Danach sahen wir dem entsprechend aus ;-) Unsere Wanderschuhe haben sich mal echt gelohnt.
Dort haben wir uns auch an den Strand begeben. Als wir dort ankamen saß ein wunderschöner Adler auf einem Stein, der leider schnell das Weite gesucht hat. Danach konnten wir wieder eine Robbe beobachten. Hier gibt es wirklich überall Robben, daher kommen wohl auch die Killerwale im Sommer direkt an die Strände. Weil wir so beschäftigt waren die Robbe zu beobachten, haben wir erst nicht bemerkt, dass ein Seeotter direkt vor uns sein Lunch zu sich genommen hat. Der Gute hat sich eine Krabbe gegönnt. Dabei hat er uns genau beobachtet, nicht das wir noch sein gutes Mittagessen wegschnappen. Aber da hätten wir ein bisschen schwimmen gehen müssen, daher war die Gefahr recht gering :-) Nachdem wir ihm eine Weile zugeschaut haben, ging es für uns weiter. Matze wollte sich noch eine Glasbläserrei anschauen, leider hatte diese aber geschlossen. Deshalb fuhren wir zu einem naheliegendem Riff. Dort kletterten wir ein Weilchen auf den Steinen herum bis wir zum Meer kamen. Auf diesen Steinen gab es unglaublich viele kleine Pfützen. In den Pfützen haben tatsächlich unglaublich viele Tiere gelebt, von Fische, Muscheln und komische Krabben. Am Meer haben wir unglaublich viele Fische sehen können und ein paar eklige Seesterne. Auf den Bildern könnt ihr diese anschauen. Die waren so komisch lila und sahen unglaublich klitschig aus. Irgendwann machten wir uns auf den Heimweg.
Am nächsten Tag ging es nach PortMcNeill. Nach ca. 1h und 30 Minuten kamen wir in einem unglaublich verschlafenem Dorf an. Das war also PortMcNeill. Ziemlich enttäuschend, denn es gibt dort gar nichts. Bei der Touri Info haben wir nur gesagt bekommen, dass es hier den weltgrößten burl gibt. Was das ist? Schaut es euch bei unseren Bilder an. Total interessant! Da fragt man sich schon, warum man überhaupt das Visitor Centre auf lässt! Für was bekommen die den Geld? Naja schon weniger Arbeitslose :-D. Wir entschlossen kurzfristig, dass wir weiter Richtung Port Hardy fahren. Port Hardy ist die größte Stadt hier im Norden. Ich würde diese Stadt mit Grünkraut vergleichen, nur das in Grünkraut noch mehr los ist. Unglaublich, aber da gibt es auch wirklich nichts. Es gibt gerade mal einen Supermarkt. Hier kennt quasi jeder jeden! Daher hat die Verkäuferin auch gleich bemerkt, dass wir nicht aus Port Hardy kommen. Wir gingen natürlich wieder ins Visitor Center und dieses Mal war die Dame auch viel hilfreicher. Sie hat uns auch erzählt, dass man im Sommer auf Bären hier in der Stadt trifft. Hier gibt es einen Fluss (direkt in der Stadt) wo Salmon im Spätsommer hochziehen. Dort kommen dann alle Bären zum Fische fangen. Man kann sich dabei auf eine Bank setzen und ihnen zuschauen. Da sie ja genug zu essen haben, interessieren sie sich net für die Menschen dort. Um diese Zeit sind dann auch Wale auf dieser Seite in den Gewässern. Vor 3 Jahren hat ein Minky Wal direkt an der Küste Port Hardys ein Baby bekommen und seitdem ist dieser Wal den ganzen Sommer immer an der Küste und zieht erst im Herbst weiter. Sie hat uns also vom Sommer vorgeschwärmt ;-) Wirklich viel machen konnten wir dann auch net. Denn eigentlich war mein Ziel, zum Cape Scott Provincial Park zu gehen. Schaut euch Bilder im Internet an, dann wisst ihr warum :-) Naja leider hat sie aber gemeint, wenn wir keinen Truck haben dann ratet sie uns davon ab. Die Straßen dorthin sind unglaublich schlecht (wenn das schon ein Kanadier sagt!!!). Sie selber war erst vor 2 Wochen dort und hat ein gutes Auto. Ergebnis: 2 kaputte Reifen. Daher müssen wir auf Diesen verzichten. Es ging dann an einen riesigen Sandstrand. War auch ganz nett und da haben wir natürlich Muscheln gesammelt. Aber hier gibts ja nicht nur so kleine sondern richtig Große! Hab auch ein paar Bilder von denen gemacht. Die geben wohl ne neue Schmuckschale oder sowas ;-) So ich glaub damit wäre das wichtigste der letzten Tage gesagt.

In dem Sinne eine schöne Woche euch noch...

4 Kommentare:

  1. Da ist Olympia direkt ums Eck und ihr hängt in der Wildnis rum... :D
    Wahrscheinlich seh ich im Moment mehr von Vancouver und Whistler als ihr!

    Gruß Wolfi

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  2. Hey ihr 2,
    wünsch euch viel Spaß weiterhin und viele Sachen zu entdecken.
    Greetz Eure Steffi

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  3. Hallo,

    da wird es höchste Zeit, dass es bald Sommer wird, damit die Attraktionen wieder geöffnet haben!!!
    Aber jetzt dürft Ihr ja erst mal wieder ein wenig arbeiten ;-)

    Liebe Grüsse
    Mama

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