Montag, 30. November 2009
So war es in Banff...
Donnerstag, 26. November 2009
Atemberaubende Schönheit Jasper National Park
Nach kleinem Einzug in die 1-Zimmer Wohnung, erkundeten wir die Umgebung. Nach kurzer Fahrt kamen wir an einem Aussichtspunkt an. Wie erwartet hatten wir die Aussicht auf Jasper und Umgebung. Einfach nur schön! Auch die 2 Seen auf der Strecke waren noch auf der Tagesordnung. Aber erst mal wurden wir von Wapitis (so ähnlich wie ein Reh) am Straßenrand aufgehalten. Der Foto war sofort bereit und wurde schon fast missbraucht :-D. Ok auf zum See. Dort konnten wir die Aussicht genießen und auch festhalten. Leider waren die Straßen in dieser Gegend alles andere als geräumt. Wenigstens war ein wenig Split auf der Straße, was das Fahren doch erleichterte. Auf dem Rückweg gingen wir noch zu der tiefsten Schlucht die es dort gab. Ging echt weit runter. Danach ging es wieder zu unserer Unterkunft.
Gut erholt erkundeten wir am nächsten Tag die Umgebung. Unbeschreibliche Bilder konnten wir sehen und machen. Aber seht selber. Nun ist es Abend und morgen gehts auf in Richtung Banff, dem National Park direkt unter Jasper. Mal sehen was uns dort erwartet. Aber wir hoffen doch noch mehr solcher Bilder und vll auch ein paar andere Tiere. Wir werden sehen.
Bis dahin......
Mittwoch, 25. November 2009
Edmonton
wir sind beide in einem 6 Bett Zimmer in dem wir komplett alleine sind.
Kann man gar niemand a Guts Nächtle wünschen ;-P Aber dafür kann man 6 Schränke belegen, jede Stunde das Bett wechseln und das beste ist, man hat ein eigenes Bad ;-)
Morgen ist aber dann unsere Edmonton Zeit vorbei und es geht in die berühmtesten National Parks Kanadas: Erst in den Jasper NP dann in den Banff NP. Ich glaub des wird ganz schon cool ;-)
Also daher geh ich jetzt ins Bett und wünsch euch wenigstens
ein gutes Nächtschen!!!
Sonntag, 22. November 2009
Jappy Jappy Yeh
Wir sehen was was ihr nicht seht :-D Unglaubliches hat sich ereignet! Wir haben Bisons gesehen. Erst von weitem und als Krönung standen auf dem Rückweg aus dem National Park 3 Bisons mitten auf der Straße. Und die wollten nicht mal so recht auf die Seite. Um nicht den ganzen Abend im National Park zu verbringen, fuhren wir langsam (ca 1m Abstand) an den 3 vorbei. Das war verdammt cool! Aber es ist nicht alles was wir heute sehen durften. Auch ein Biber ließ sich bei seinen Bauarbeiten beobachten. War ein richtiger Brocken der Gute. And least but not last haben wir auch noch einen Wolf und eine Art Hirsch
Zu unserem Erstaunen saß am Eingang des National Parks jemand mit deutschen Wurzeln und merkte an unserm Dialekt, dass wir auch aus Deutschland kommen mussten. Mit voller Begeisterung gab er uns eine deutsche Beschreibung des Parks und einen Anstecknaddel von Kanada. Zum Schluss meinter er noch, nach 2 "Weizen" könne er auch perfekt Deutsch. :-D
Zwischenzeitlich sind wir in einem Hostel in Edmonton fürs Wochenende. Danach sehen wir weiter. Das Hostel ist echt super, da es eigentlich mal ein Hotel war, dass Umgebaut wurde.
So dass wars mal wieder fürs erste. Morgen gehts dann ins weltgrößte Einkaufzentrum. Mal sehen ob 1 Tag reicht um alles mal zu sehen.
Freitag, 20. November 2009
Back to the roads
Louise wollte eine neue Ziege kaufen da sie eine verkauft hat. Sie fand auch eine im Internet. Da rief sie an und wollte sich ein paar infos über die Ziege holen. Aber die Frau sprach kein Wort englisch sondern nur deutsch. Glücklicherweise waren wir ja zu dem Zeitpunkt noch 3 Deutsche im Haus und so übersetzte Bine das Gespräch. Louise erzählte uns dann, dass es mehrere Städte in der Nähe Winnipeg gibt, wo fast nur Deutsche leben und diese daher auch kein Englisch können. Find ich ziemlich krass und ihrgendwie auch ziemlich bescheuert. Naja aber was machen wir: Na klar einen Tagesausflug nach Steinbach. Ihr habt es vielleicht schon gemerkt, Steinbach hört sich ziemlich Deutsch an. Wir haben aber bei unserem Ausflug nur eine Kassiererin und eine andere Frau Deutsch spr
Ansonsten hatten wir auch einen Soap Tag gemacht. Verschiedene Sorten wie Forest, Orange, Zimt und Schokolade haben wir gemacht. Riechen echt lecker die Seifen.
Am letzten Tag sind wir doch noch ein bisschen geritten. Das war ziemlich lustig, da Smoky (Matzes Pferd) keine Lust hatte und jede Minute stehen blieb. Ne Zeit lang wollte er gar nicht mehr weitergehen und blieb einfach mal 10 Minuten stehen. Daher sind wir nicht wirklich lang geritten.
Das wars eigentlich schon. Nun sind wir auf dem Weg Richtung Edmonton, Jasper, Banff und Calgary. Danach
PS: Haben auch noch ein paar Bilder der Farm online gestellt!
Mittwoch, 11. November 2009
Wir habens getan, zum aller ersten Mal ...
Ich kanns selber noch net glauben, aber tatsächlich haben wir uns getraut
und heute unsere erste Reitstunde bekommen. Unglaublich, aber es hat
supi funktioniert. Naja wir haben natürlich auch die easy going Pferde
bekommen ;-P Aber trotzdem, wir sind ganz schön mutig!!!
Es hat uns auf jedenfall Spaß gemacht und deswegen folgt morgen die
nächste Reitstunde.
Außerdem hab ich (Steffi) heute meine erste Ziege gemolken.
Hab mich nicht mal so dumm angestellt. Fühlt sich sehr lustig an ne Ziege
zu melken, solltet ihr auch mal ausprobieren *g*
Außer den zwei Highlights war heute kein großartiges Programm. Wir
hatten die Aufgabe Holzbalken hin und her zu schleppen. War also eher
uncool. Außerdem ist Masami heute Richtung Toronto aufgebrochen. Sind
jetzt nur noch 3 Wwoofer. Aber wir bleiben auch nur noch bis Anfang nächster Woche dann geht es weiter Richtung Westen. Planen gerade wo es hingehen soll und vorallem wo wir was zum arbeiten finden ;-P
Also dann schau ich mal weiter...
Dienstag, 10. November 2009
Kommentare
Bilder sind jetzt wirklich online....
Und Liebe Mama und Papa Pfleghaar,
uns geht es gut ;-) macht euch also keine Sorgen.
Viel Spass beim Bilder anschauen...
Montag, 9. November 2009
Das Leben auf der Farm
endlich ist mal wieder Zeit für einen Eintrag in unseren Blog. Wir sind nun seit einer Woche auf unserer Wwoofer Farm in Winnipeg und es macht riesig Spass. Wir dürfen hier so gut wie alles machen. Morgens und abends geht es immer in den Stall. Dort werden die Tiere gefüttert, die Ziegen werden gemolken, mit einer kleinen Ziege wird jeden Morgen eine kleiner Spaziergang gemacht, suchen die Eier der Hühner und bringen die Pferde raus oder rein. Am Mittag machen wir fast täglich etwas anderes. Wir haben schon Heuballen gestapelt, haben Honig und Sahne gemacht, Farbe aus Ton hergestellt, welche wir zum streichen eines Zimmers genutzt haben und einen Milchworkshop. Dort haben wir Mozzarella, Feta, noch eine Käsesorte (aber keine Ahnung wie die heißt), Butter, Eiscreme und Joghurt hergestellt. War sehr interessant zu erfahren wie diese Produkte hergestellt werden und vor allem wie easy das alles ist. Bald haben wir auch unsere erste Reitstunde, wovor Steffi auch ein klein wenig schiss hat. Aber auch Matze vertraut der Sache auch noch nicht wirklich. Ich (Steffi) lerne ab morgen auch, wie man die Ziegen melkt, darauf freu ich mich total. Ziegenmilch schmeckt übrigens nicht wie Kuhmilch. Wir würden sagen, der Geschmack ist leicht gewöhnungsbedürftig. Kuhmilch schmeckt halt doch viel besser als Ziegenmilch.
Wir sind auch nicht die einzigen Wwoofer hier auf der Farm. Zwei Mädels(eine aus Deutschland und die andere aus Japan) sind mit uns hier. Das ist auch viel unterhaltsamer. Am Abend machen wir dann auch immer ein Programm für uns. Filmeabend, Spieleabend, ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer oder Kurt und Louise suchen ihre alten Fotoalben heraus. Also ihr merkt es vielleicht schon, uns geht es hier eigentlich ganz gut. Wir haben euch auch Bilder von der Farm online gestellt, dann seht ihr wie es hier aussieht. Klasse finde ich, dass die Farm klein ist aber trotzdem allein von ihren wenigen Produkten (Eier und Milch für sich selber und Kühe und Pferde zum Verkauf) Überleben kann. Es gibt hier Milch von den Ziegen mit denen sie Käse, Sahne, Butter, Seifen, Joghurt und Quark herstellen. Ebenfalls pflanzen sie viel Gemüse, so dass sie das ganze Jahr von der Ernte essen können. Sie machen sogar eigene Medizin aus verschiedenen Kräutern. Stini (Steffis Tante) würde sich hier pudelwohl fühlen. Milchprodukte kosten in Kanada viel mehr Geld als in Deutschland. Aber nur deswegen, da sie wollen, dass die Farmer einen fairen Preis bekommen und damit überleben können. Find ich ne klasse Sache. Daher gibt es hier auch viele kleine Farmen.
Leider gibt es einige Sachen die wir nicht so klasse finden. Denn ihr Haus ist es sehr dreckig und unhygienisch. Wir nennen euch mal ein paar Beispiele. Es leben zwei Katzen und zwei Hunde im Haus. Die Tiere essen von unseren Tellern obwohl sie eigene haben. Wenn man sich irgendwo hin setzt hat man alles voll mit Haare. Daher haben wir seit einer Woche nicht unsere Klamotten(außer Unterwäsche) gewechselt, weil es ja eh sofort wieder so aussieht. Die frisch gelegten Eier werden mit demselben Lappen abgeputzt wie das Geschirr. Naja wie der Lappen aussieht und stinkt will ich euch gar nicht näher beschreiben. Das Bad ist einfach nur sehr sehr sehr sehr eklig, da wurde bestimmt seit Monaten nicht mehr geputzt. Unter der Klobrille sind mehr Haare als das Jahr Tage hat. *würg* Und das tollste ist, wir dürfen nur 2 mal pro Woche duschen! Ich geb es zu: Wir stinken nach Bauernhof. Die Farm hat hier ein Wassertank und dieser wird jede Woche gefüllt. Wenn der leer ist, dann gibt es halt gar kein Wasser mehr. Für niemanden, auch nicht die Tiere. Daher müssen wir halt einwenig sparsam damit umgehen. Da es hier echt unhygienisch ist, sind auch alle krank. Matze hatte schon nach wenigen Tagen eine Grippe eingefangen. Zwar nur einen Tag, aber selbst der wäre mit etwas mehr Hygiene nicht nötig gewesen. Daher werden wir wohl nicht ewig hier bleiben. Obwohl sonst echt alles hier voll geil ist.
Außerdem haben wir nun erfahren, dass wir einen Blockheater brauchen damit das Auto im Winter hier überlebt. Also werden wir uns mal wieder in ne Werkstatt begeben und schauen lassen ob wir einen haben und wenn nicht wie viel das ganze kostet. Vielleicht kann auch Kurt nach unserem Van schauen, da auch er einen Ford fährt. Andererseits werden wir uns vielleicht auf den Weg nach BC begeben und dort im Winter verweilen. Denn dort gehen die Temperaturen nicht unter
-20°C. Wir werden sehen wie es weitergeht. Hier in Winnipeg können die Wintertemperaturen bis zu
-40°C erreichen. Da es sehr flach in Manitoba ist, werden auch immer 2 Temperaturen im Radio angesagt. Eine ist die wirkliche Temp. und die andere ist die wie es sich mit Wind anfühlt. Und die ist meistens 5 bis 10°C kälter. Wenn es dann mal -40°C erreicht hat schließt hier alles und keiner geht bei diesen Temperaturen außer Haus. Die Schüler haben hier also kein Hitzefrei sondern tatsächlich Kältefrei. So nun ist Abendzeit und wir gehen raus in den Stall also
See you later
Dienstag, 3. November 2009
Happy Halloween
Dog ist sowieso eine Nummer für sich. Sehr kuschelbedurftig
und läuft einem solange miauend hinterher, bis er seine Streicheleinheiten
auch bekommt. Echt süss, aber irgendwann nervt das ganz schön. Ein Student, der dort das halbe Semester wohnt, meinte schon, dass die Katze einem sogar bis zur Bushaltestelle hinterher läuft. Naja zurück zu Halloween.
Wir sind dann später mit der Hostelbesitzerin und den anderen Studenten
zu einem Halloweenhaus gefahren. Anscheinend die größte Sensation an Halloween dort. Da mussten wir natürlich auch hin. Halb Thunder Bay hatte sich dort versammelt und das Gruselhaus angeschaut. Jedoch war es, außer ein bisschen Deko und ein paar Monstern, die die Leute erschecken wollten, nichts besonderes. Alles ziemlich crazy. Besonders lustig war es, als ein verkleideter Mann mit einer Kettensäge durch die Menge durch rannte. Die Leute haben wie die verrückten geschriehen und sind wie wild durch die Gegend gerannt. Es war wirklich ein lustiger Abend. Ein Kanadier würde sagen: It was awesome!
Inzwischen ist Halloween wieder vorbei und wir auf dem Weg nach Winnipeg. Gegen Abend werden wir dann auf unserer Farm eintreffen. Im Moment stehen wir nun im Stau, da unser Highway wegen eines Unfalls geschlossen ist. Da wir hier irgendwo im Nirgendwo stehen gibt es auch nur einen anderen Weg den wir fahren könnten. Dieser wäre aber ein großer Umweg und vor allem müssten wir in die USA reinfahren! Und jeder weiß ja, dass das ein mega Stress mit den Personalien wäre. Also warten wir nun im immerhin schon ca. 80 km Stau bis es weiter geht.
Indem Sinne warten wir mal weiter und berichten euch bei nächsten Mal
über das Leben auf einer echten kanadischen Farm.