Donnerstag, 29. Oktober 2009

l'agitant siège dans quebec

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, waren wir die letzten Tage im französischen Teil von Kanada. Die ersten 3 Tage verbrachten wir in Quebec. Die Fahrt dorthin war etwas beschwerlich, da wir von einem Schneesturm überrascht wurden. Nach 12 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich in Quebec an und machten uns auf die Suche unseres Backpackers. Dieses fanden wir auch ohne weitere Probleme und verbrachte denn Abend mit den anderen Travellern vor dem Fernseher. Dieser war bestimmt 6 Mal so groß wie ein gewöhnlicher. Also echt ein hammer Ding. Am nächsten Tag ging es in die wunderschöne Altsadt Quebecs. Wir bestauten die Gebäude aus Kriegszeiten, schöne Kirchen, Basiliken und schlenderten durch die Gassen. Eine wirklich wunderschöne Stadt. Leider hat sie auch ihren Preis. Egal wo man parkt, überall musste man zahlen. Das Hostel war alles andere als billig. Wir zahlten dort für einen 8 Bettzimmer mehr als in Montreal für ein Doppelzimmer. Ziemlich krass. Wir nützen die zwei Tage vollstens aus, um uns Quebec anzuschauen. Am letzten Abend stieg dann eine Party in unserem Backpackers. Das war wirklich very funny. Dabei lernten wir auch ein paar verrückte Studenten kennen. Es war wirklich ein lustiger Abend. Leider war die Nacht (für Steffi) ziemlich beschissen. Denn natürlich schliefen in dem 8 Bettzimmer außer mir nur Jungs. Diese haben beschlossen einen Schnarchchor aufzumachen. Es war schrecklich, denn einer war lauter als der andere. Ich hoffe das ich nie wieder so eine Nacht erleben muss. Aber auch im Nebenraum, ein 10 Bettzimmer, ging die Post ab und etwas später noch auf der Toilette. Man konnte es nicht überhören :-)
Als die Nacht endlich vorbei war, ging es weiter nach Montreal. Dort blieben wir ebenfalls 3 Tage. Montreal ist eine super Stadt zum einkaufen, eine shopping mall neben der nächsten. Leider sind unsere Rucksäcke schon am Platzen darum gingen wir nicht zum Shoppen. Am anderen Tag gingen wir ins Biodome und Insectarium. Dass Biodome ist ein Zoo, der in einem riesigem Haus ist. Dort gibt es 4 verschiedene Bereiche: Regenwald, Antarktis, Wasserwelt und Wald. Dort lief man durch die einzelnen Bereiche und konnte die Tiere und Pflanzen bestauen, was wirklich interessant war. Danach ging es in das Insectarium. Dort gab es eine riesige Auswahl an verschiedenen Spinnen, echt eklig. Aber Matze hat von jeder einzelnen ein Foto gemacht, damit sie jeder bestaunen kann. Anschließend machten wir mit einem kleinen Zug eine fahrt durch den Botanikumgarten. Am heutigen Mittwoch ging unsere Reise wieder weiter. Endlich wieder in einer Englischsprachigen Provinz. Also mal sehen was wir da noch so erleben werden....

PS: Nein wir können natürlich immer noch kein Französisch. Die Überschift hat uns das Internet übersetzt ;-) Soll übrigens heißen: Aufregende Tage in Quebec! ( Hoffe das steht auch da *g*)
Bilder kommen noch in den nächsten Tagen

Freitag, 23. Oktober 2009

Die letzten Tage in Nova Scotia...

Unsere Tage in Nova Scotia sind gezählt. Bald geht es auf in die Weiten Kanadas. Aber bevor es los geht, entschlossen wir uns, einen 2 Tages Trip nach Cape Breton Island zu machen. Schon sehr früh am Sonntag ging die Reise los. Nach ca 5 Stunden fahrt erreichten wir den Cape Breton Highland National Park, der unter anderem einer der schönsten Trails von Kanada hat. Wir schnappten uns ein Tagesticket(reichte bis am nächsten Tag um 16 Uhr) und los gings. Wir entschieden uns für einen Wanderweg, der schöne Aussichten und möglicherweise Walesichtungen versprach.Leider bekamen wir nur die schönen Aussichten zu sehen aber leider keine Wale. Allerdings hörte man die Rufe der Wale, was wenigstens ein kleiner Trost dafür war.
Zum Glück gab es ja nicht nur einen Wanderweg und hofften beim nächsten Wale zu erblicken. Da der Wind aber ein wenig zu stürmisch hier war, entschlossen wir uns bald wieder zum Auto zurück zu kehren. Zwischenzeitlich meldete sich auch unser Magen zu wort. Daher machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant, welches in kurzer zeit gefunden wurde. Glücklicherweise hatten die Restaurants noch offen, aber grad nur noch eine Woche, da nun die Saison vorbei ist. Dort ließen wir uns das Essen schmecken. Satt und müde suchten wir unser Hotel auf. Dieses entpuppte sich als echtes Schnäppchen. Wir hatten ein doppelt Zimmer mit eigenem Bad und das für gerademal 50 Cad(=32€). Super billig und sehr sauber.Leider waren wir die einzigsten Gäste. Da wir aber schon müde waren, ging es auch bald ins Bett. Frisch ausgeschlafen und wieder voller Energie wollten wir durchstarten. Leider wollte das Wetter aber nicht wie wir. Es stürmte und regnete in strömen. Trotzdem machten wir uns auf und fuhren den kompletten Trail durch. Wir genossen wahnsinnige Aussichten.Leider konnten wir unsere geplante Whale watching Tour nicht machen,da die Wetterverhältnisse es nicht zuließen. Dann müssen wir wohl im Frühling eine whale watching Tour auf Vancouver Island machen. Wir genossen also die wunderschönen Aussichten, machten eine Wanderung durch einen 350 Jahren alten Wald und schauten uns Fleischfressende Pflanzen an.Wir entschlossen aber, nur kleine Wanderwege zu nehmen, da es auf den Bergen geschneit hatte und es daher sau kalt war. Nach zwei wunderschönen Tagen, machten wir uns wieder auf den Weg nach Halifax.
Hier genießen wir unsere letzten zwei Tage bevor es in das 4000 km entfernte Winnipeg geht, wo wir auf einer Farm arbeiten werden.
Es ist eine Organic Farm und wir werden dort den Farmen einwenig zur Hand gehen. Dafür bekommen wir ein Zimmer und warme Mahlzeiten.
Also wir werden uns jetzt noch richtig winterlich einkleiden, da es in Manitoba schon deutlich kälter ist. Also bis dann...

PS: Inzwischen haben wir auf der Fahrt nach Quebec unseren ersten heftigen Schneestürm erlebt! Sehr cool.

UND Bilder vom Cape Breton sind Online!!!

Freitag, 16. Oktober 2009

Der Arzt - Besuch

Leider wurde meine nervende Blasenentzündung nicht besser. Deshalb war ein Arztbesuch am Dienstag unumgänglich. Bevor wir aber zu einem Arzt gehen konnten, mussten wir uns bei meiner Krankenversicherung melden. Laut Unterlagen musste ich zu einem Arzt gehen, den die Krankeversicherung bestimmt. Also wie gesagt meldete ich mich bei der Versicherung. Als Antowrt bekam ich, dass ich mir einen x beliebingen Doctor raussuchen soll. Da fragt man sich schon, für was muss man sich da melden? Naja das nächste Mal wissen wir es. Wir holten die Yellowpages (Gelbe Seiten) und suchten ein paar Ärzte heraus. Ruckizucki und schon gings los. Die ersten 4 Ärzte waren ganz in der nähe, quasi eine Straße weiter. Diese waren natürlich unsere ersten Anlaufstellen. Dort angekommen, erzählte ich der Arzthelferin mein Leiden. Doch diese schaute uns nur an und sagte: Wenn sie kein Patient bei uns sind, dann können wir sie auch nicht behandeln. What the Fuck??? Ich bin doch gerade ein kranker Patient. Es blieb uns tatsächlich nichts anderes übrig als einen neuen Doktor zu finden. Ich hab mir schon überlegt ob sie mich wohl genommen hätten, wenn ich halb tot vor ihr gelegen wäre, oder ob sie gesagt hätte: Sie sind kein Patient daher können wir sie nicht behandeln. Naja ärgern brachte nichts, also machten wir uns zum Nächsten auf. Natürlich waren wir dort auch keine Patienten und waren somit auch keine annehmbare Patienten *surprise surprise*!!! Aber wenigsten gab uns diese Arzthelferin einen guten Tipp : Wir müssen zu einem WALK - IN DOCTOR!
Gut zu wissen! Hätte uns das nicht schon die Krankenkasse sagen können oder zumindest die letzte Arzthelferin??? Was solls. So machten wir uns zu einem walk-in Doc auf. Glücklicherweise kamen wir gerade zur Mittagspause an. Dies hatte den Vorteil, dass es noch keine große Warteschlange vor uns gab. Doch mit der Zeit sammelten sich doch tatsächlich ca. 12 Leute vor der Arztpraxis. Supi, aber da wir ziemlich schlau sind, *g*, haben wir uns geschwind pünklich in die Reihe gestellt, damit wir einen sagenhaften 3 Platz hatten. Denn die Patienten werden in der Reihenfolge aufgerufen, wie sie kommen. Wir konnten aber echt froh sein, dass wir den Warteraum schnell verlassen konnten. Denn es haben einige Leute einen Mundschutz von den Arzthelferinnen bekommen. Da fragt man sich schon, was die schlimmes haben könnten. War irgendwie echt gruslig. Aber wie gesagt wir waren in null koma nichts an der Reihe. Meine Angst, dass ich evtl. die Ärztin nicht verstehen könnte war im nu verflogen. Denn es war kein Problem ;-) Nach ca. 5 Minuten war klar, dass meine Vermutungen richtig waren und so gab sie mir ein Antibiotika. Nach 45 min Wartezeit auf Steffis Medikament machten wir uns auf den Heimweg. Hoffen wir dass es mir bald wieder besser geht und die Reise weitergehen kann ;-)

Montag, 12. Oktober 2009

Jetzt sind Bilder online ;-)

Da wir gerade ein bisschen Zeit übrig haben, dachten wir uns, wir stellen mal ein paar Bilder online!! Also viel Spass beim durchschauen....

Samstag, 10. Oktober 2009

Happy Thanksgiving

Wir müssen gestehen, viel können wir euch nicht berichten. Die letzten Tage waren total unspektakulär. Unsere kompletes Regenprogramm ist aufgebraucht, da es seit Tagen nicht aufhört zu regnen. Sehr uncool. Zusätzlich hat sich Steffi auch noch ne Blasenentzündung geholt und ist den halben Tag beschäftigt aufs Klo zu rennen. Glücklicherweise haben wir das Thanksgiving weekend und da wäre sowieso nicht viel los. Außer uns sind auch alle ausgeflogen um ein großes Thruthahn Festmahl bei der Familie zu genießen. Also wie ihr seht, waren die letzten Tag nicht voller Highlights gefüllt. Daher werden wir euch ein paar Details über Kanada erzählen:

- Riecht man einen unbekannten Duft, kann man sich sicher sein, dass ein Stinktier nicht weit ist. Während auf Deutschenstraßen Füchse und Katzen überfahren werden sind es hier Stinktiere, Stachelschweine und Waschbären.

- Wasser hat hier keinen Wert, da Kanada mehr als reichlich davon hat. Deshalb bekommt man in Restaurants dieses umsonst ( aber nur ohne Kohlensäure). Da sie aber denken das ihr Wasser verunreinigt ist, wird überall Chlor hineingetan. Mmmhhh... Mineralwasser mit Chlorgeschmack, wirklich ziemlich eklig. Und übrigens Wasser mit Kohlensäure muss man hier wirklich suchen, gibt es kaum.

- Auf den Highways (Autobahnen), die hier ziemlich oft 3-4 spurig sind, sieht man öfters Jogger, Fußgänger oder auch Quadfahrer. Die laufen oder fahren einfach mal über einen Highway oder machen einen Spaziergang auf dem Sicherheitsstreifen. Naja die Autos fahren ja gerade Mal
110 und schneller.

- Die sogenannten Trucks (Lastwagen) fahren auf den Highways gerade mal schlappe 110. Wenn man bedenkt das die noch viel größer als in Deutschland sind. Nicht nur einmal hat uns ein Truck überholt *g*

So das waren ein paar Details aus dem schönen aber leicht verrücktem Kanada. Wir werden uns nun eine Thanksgiving Pizza in den Ofen schieben. Bis dann...

Sonntag, 4. Oktober 2009

Kejimkujik


Ob ihrs glaubt oder nicht, aber wir haben tatsächlich dieses Mal kein Glück gehabt, denn wir haben Schlangen gesehen. Eigentlich nur für Steffi schlimm.
Aber erstmal von vorne. Wir entschlossen uns am Mittwoch in den Kejimkujik National Park zu gehen. Nach 2 Stunden im Auto haben wir diesen auch erreicht. Dort wurde zu Begin eine ganze Palette an Tieren angekündigt. Um ein paar zu nennen: Schildkröten, Biber, Schlangen und natürlich Schwarzbären. Wir hofften natürlich, dass wir auf KEINE Bären und Schlangen stoßen. Danach ging es zum Kanuverleih. Dort schnappten wir uns eines und paddelten den Fluss rauf, voller Hoffnung Schildkröten und Biber zu treffen. Wir paddelten und paddelten, doch irgendwie entdeckten wir nichts von allem. Sogar an einem großen Biberbau war es ruhig. Also machten wir uns, mit etwas Enttäuschung, wieder auf den Rückweg. Nun versuchten wir unser Glück zu Fuß. Der Nationalpark erstrahlte in all seiner Farbenpracht was ihn unbeschreiblich schön machte. Leider hatten wir auch beim wandern kein Glück, deshalb machten wir uns wieder auf den Heimweg. Am nächsten Tag ging es dann zum Seaside Kejimkujik Nationalpark. Dort wurden uns übrigens gar keine Tiere angekündigt. Fröhlich wanderten wir los. Und dann ist es passiert! Da war sie! Eine grüne kleine Schlange! Iihhh. Steffi stand kurz vor einem Herzinfarkt. Warum ausgerechnet Schlangen??? Naja nach dem ersten Schock ging es dann trotzdem weiter. Was sich auch lohnte, den die Aussicht war wirklich atemberaubend. Am Meer angekommen hörten wir komische Geräusche, was wohl das sein könnte?! Wir schauten auf das Meer hinaus und entdeckten tatsächlich eine Gruppe von Robben die sich sonnten. Sehr cool! Wir entschlossen uns den langen Wanderweg zu nehmen und stapften drauf los. Dieser war wirklich ziemlich matschig an einigen Stellen, aber dank unseren Wanderschuhen kein Problem. Auf unserem weiteren Weg entdeckten wir tatsächlich noch 3 weitere Schlangen (ganz toll). Aber wir können froh sein, einen Bären haben wir nicht angetroffen. Dafür ein kleines süßes Stacheltier. Nach ein paar Stunden in einem wirklich unglaublich schönen Nationalpark ging es dann wieder Nachhause.

Neuigkeiten:

Unsere Jobsuche war hier nicht erfolgreich und daher werden wir nun erstmal die
2 Wochen hier noch nützen um uns zu erkundigen wo wir bessere Chancen haben. Naja, wir haben zumindest rausgefunden, dass es im Westen deutlich besser mit dem Jobangebot aussieht. Da wollten wir ja sowieso hin.

Und kaum zu glauben, aber in Jasper (im Westen Kanadas) schneit es schon, ziemlich cool.