Donnerstag, 31. Dezember 2009
I hate Silvester (Steffi)
Wechseln wir das Thema. Die letzten Tage seit Weihnachten waren ganz chillig. Wenig getan, viel gegessen und Geldbeutel erleichtert. Damit wären die 3 Tage eigentlich schon beschrieben. Wie es in Deutschland halt auch läuft zwischen Weihnachten und Silvester: Nicht wirklich viel also sind wir es gechillt angegangen. Nachdem uns Holly noch den halben Truthahn mitgegeben hat, mussten wir noch ganz schön viel Reste vernichten. Sind immer noch dabei ;-) Und unseren Geldbeutel haben wir um fast 550 Dollar erleichtert. Ist ja schließlich auch Boxing week. Wir haben auch ganz schöne Schnäppchen gemacht. Für beide gab es ne neue Snowboardjacke und Hose + Handschuhe. Jetzt sind wir endlich ausgerüstet zum Snowboarden. Heute wollten wir uns eigentlich den Kettle Valley Rail Trail anschauen, aber natürlich hatten wir mal wieder vereiste Straßen gehabt und somit sind wir den Berg nicht hoch gekommen. Das war vielleicht witzig!!! Wir sind nicht vom Fleck gekommen weil die Räder nur durchgedreht sind. So das war auch auch schon wieder.
An diser Stelle wünschen wir euch allen einen guten Rutsch und eine hoffentlich für euch tolle Silvester Party. Und nicht zu vergessen: Ein frohes neues Jahr.
Ps: Ich (Matze) schreib noch was zu Silverster hatte aber grad keine Lust!
Samstag, 26. Dezember 2009
Ein großartiges Weihnachtsfest
PS: Keine Ahnung was wir an Silvester machen. Sind immer auf der Suche nach einem tollem Event, bis jetzt aber noch nicht fündig geworden... also mal sehen.
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Dienstag, 22. Dezember 2009
Weihnachten steht vor der Tür
Leider gibt es nicht wirklich viel zu erzählen, die letzten Tage waren ohne besondere Highlights. Wir waren natürlich wieder fleißig am Resume verteilen, aber um ehrlich zu sein, es sieht net gut aus. Hatten wieder am Sonntag morgen um 9.30 Uhr ein Interview bei Wendys, dieses mal in Vernon. Der hat uns dann erzählt, dass sie gerade niemand neues einstellen (haha)! Anscheinend machen die jeden Sonntag Interviews. Danach haben wir uns gedacht wir machen nen Spaziergang durch nen Province Park. War ganz nett, aber bei dem Schnee musste man die ganze Zeit aufpassen, dass man nicht hinfällt. Daher war es echt ein wenig anstrengend. Sonst hat sich noch nichts weltbewegendes getan. Werden wohl anfang Januar Richtung Vancouver weiterziehen. Dort sollen noch Jobs für die Winterspiele offen sein. Leider ist dort eher das Problem mit einer Wohnung. Die drehen jetzt schon voll am Rad wegen den Olympischen Spielen, daher sind die Mieten fast jetzt schon unbezahlbar. Aber mal sehen, vielleicht klappt es ja trotzdem.
Weihnachten werden wir bei unseren Vermietern, einen Stock über uns, sein. Dort kommt natürlich die gesamte Familie und es gibt nen Truthahn. Darauf freun wir uns schon. Am 24.12. werden wir uns etwas leckeres kochen, da die Kanadier ja erst am 25.12. Weihnachten feiern.
Wir wollen dann am 24.12 auch in die Kirche gehen, so wie sich das gehört. Hier heißt das übrigens Service (Gottesdienst). Hört sich voll bescheuert an. So werden wohl unsere Weihnachtstage aussehen.
So also euch noch allen eine Gute Nacht!!!
PS: Heute war doch tatsächlich in der kanadischen Zeitung ein kleiner Artikel (sogar mit Bild) aus Deutschland. Es soll ja anscheinend wahnsinnig kalt bei euch sein ;-P Und das schreiben kanadische Zeitungen, die im eigenem Land -50 Grad im Winter haben *g* Am letzten Wochenende hat Edmonton das übrigens schon beinahe erreicht mit -47 Grad.
Dazu kann ich nur sagen: Gott sei Dank sind wir nicht mehr in Alberta!!!
Freitag, 18. Dezember 2009
Schneechaos in Kelowna
Vor zwei Nächten kam der erste Schneesturm. Wir würden mal sagen, es sind in dieser Nacht ca. 10 cm gefallen. Der Schnee hielt sich also in Grenzen. Wir haben aber herausgefunden, dass die Kanadier absolut nicht ihre Straßen frei räumen können. In der Lake Breeze Road, in der wir wohnen, wird gar nicht geschippt. Daher sind wir nicht mal den kleinen Hügel vor unserem Haus hochgekommen, sehr cool. Unsere Nachbarn können uns ganz schön danken, denn wir haben die komplette Straße geschippt. Ansonten wären wir ja nicht zu unseren Weihnachtseinkäufen gekommen. Mit freigeräumter Straße kam unser Auto dann auch mal nach oben. Danach geht es nochmal einen Berg hinunter auf den Highway. Dieser soll anscheinend auch geräumt werden, war er aber nicht. Wir haben uns nur gedacht, dass er wohl bis in 4 Stunden geräumt sein wird. Der Highway war übel glatt. War nicht wirklich witzig zu fahren. Ohne Schaden kamen wir aber in Kelowna an. Erschreckend war, das selbst dort nicht richtig geräumt war. Voll ätzend. Auf dem Rückweg haben dann die Straßen etwas besser ausgesehen. Das täuschte aber nur, denn als wir auf dem Highway waren und Matze gerade meinte, dass diese Straße jetzt besser aussieht, fing das Auto neben uns an zu rutschen. Gott sei Dank hat Matze das gleich gesehen und ist langsam auf die Bremse gegangen sonst hätten wir vielleicht jetzt ein Schrottauto. Denn der Gute rutschte auf unsere Fahrbahn, wieder zurück, dann nochmal auf unsere und danach dummerweise voll den Abhang neben uns hinunter. Blöderweise wurde er von einem Baum gestoppt. Gab wohl nen Kratzer in seinen Truck. Dem Fahrer gings aber gut, da er ne Minute später ausgestiegen ist und rum geflucht hat. Die Fahrt war also net so lustig. An diesem Abend hat es dann wieder geschneit, diesmal ein bisschen mehr. Daraufhin haben wir entschlossen, dass wir nicht mit dem Auto fahren. Weil wir ja gute Nacbarn sind und uns stink langweilig war, haben wir kurzer Hand entschlossen: Wir gehen wieder raus und schippen einwenig. Ganze 2 Stunden haben wir geschippt. Wir sind ganz schön fleißig. :-P
Heute hat es nicht mehr geschneit und wurde etwas wärmer. Der Schnee schmilzt langsam wieder. Wir haben uns gedacht, wir machen einen Ausflug zu den Angel Springs. Das sind heiße Quellen, die in der nähe von Kelowna liegen. Was wir natürlich nicht wussten, dass diese auf einem Berg liegen. Ihr könnts euch ja schon denken, da lag natürlich zu viel Schnee und unser Auto kam da nicht hoch. Blöd. Danach sind wir nach Downtown gefahren. Ist aber nicht besonders spektakulär: Keine Wolkenkratzer, wenig süße Geschäfte, kein Weihnachtmarkt... usw. Eigentlich war da tote Hose heute. Nun sind wir wieder zuhause angekommen und werden nachher ein Festmahl zubereiten. Es gibt heute was besonderes: Frisches Fleisch!! Richtig nobel.
Ansonsten gibt es nichts neues; haben immer noch keinen Job und werden wohl morgen wieder losziehen um weitere Resumes zu verteilen. Langsam wirds echt Zeit dass wir was finden, den unsere Kontostände sehen nicht besonders berauschend aus oder sagen wir Steffis macht uns Sorgen ;-P
Also wir bereiten jetzt mal unsere Festmahl her. Haben jetzt übrigens ein Kelowna Album erstellt, indenen wir immer mal wieder neue Bilder hochladen!
Samstag, 12. Dezember 2009
Miss Angels Pflege
So am Donnerstag ist Holly nach Calgary aufgebrochen und wird am Montag zurück sein. Sie hat uns gefrag
Ansonsten waren die letzten zwei Tage eher ruhig. Haben mal ne kleine Pause gemacht vom Resume verteilen und warten jetzt mal ab, was so kommt oder ob was kommt. Heute morgen um 9.30 Uhr hatten wir dann unsere Interview bei Wendys. War um ehrlich zu sein eine Sache von 3 Minuten. Die Managerin hat ne Minute mit Steffi geredet und dann ne Minute mit Matze. Das wars dann auch schon. Nächste Woche wollen sie sich dann melden. Mal sehen...
So wir genießen nun den schneereichen Sonntag.
Mittwoch, 9. Dezember 2009
ssooo anstrengend ...
Also soweit so gut mit der Jobsuche, morgen gehts dann mal nach Vernon... vielleicht haben wir dort mehr glück.
Ansonsten gibt es nicht viel neues. Finden es hier immer noch klasse. Inzwischen gibt es auch wieder richtig was zu essen. Nicht jeden Tag Tomatensoße mit Spagetti. Kochen zurzeit richtig leckere Sachen. Am Wochenende wollen wir auch Bredle backen, damit auch Weihnachtsstimmung aufkommt. Übrigens haben wir hier in Kelowna noch kein Schnee. Wenn man natürlich den nächsten Hügel hoch fährt, ist schon Schnee ;-) Aber es ist saukalt. Ich hasse diese Kälte. Also wenn der Bodensee hier wäre, könnte man darauf Schlittschuhlaufen. Aber das gräßliche daran ist, dass es im Januar noch viel kälter werden soll, denn da beginnt bei denen erst der harte Winter. Mal sehen ob ich das überleb. Mhhh was noch? Ach ja, dieses Wochenende fliegt Holly (unsere Vermieterin) nach Calgary zu ihrem Mann, der dort unter der Woche arbeitet. Währenddessen dürfen wir auf ihre Katze aufpassen. Ziemlich cool; die müssen wir nicht nur Füttern, sonders sogar kämmen. Ganz schön verwöhnt die Katze *g*
So viel mehr hat sich net getan daher sagen wir mal tschüssi.
PS: Die Bilder unserer Wohnung haben wir nun Online gestellt.
Samstag, 5. Dezember 2009
Sex? Ne nur ein Date :-D
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Jetzt beginnt die Suche wieder....
Achja noch eine kleine Anmerkung. Für alle die aus Ravensburg kommen bzw Ravensburg kennen, wissen dass das Wahrzeichen unserer Stadt der Mehlsack ist. Ich konnte es nicht glauben, wie es doch tatsächlich im englischen Lonely Planet beschrieben ist: Flower Sack (Mehlsack). So was gehört doch echt verboten!
Montag, 30. November 2009
So war es in Banff...
Donnerstag, 26. November 2009
Atemberaubende Schönheit Jasper National Park
Nach kleinem Einzug in die 1-Zimmer Wohnung, erkundeten wir die Umgebung. Nach kurzer Fahrt kamen wir an einem Aussichtspunkt an. Wie erwartet hatten wir die Aussicht auf Jasper und Umgebung. Einfach nur schön! Auch die 2 Seen auf der Strecke waren noch auf der Tagesordnung. Aber erst mal wurden wir von Wapitis (so ähnlich wie ein Reh) am Straßenrand aufgehalten. Der Foto war sofort bereit und wurde schon fast missbraucht :-D. Ok auf zum See. Dort konnten wir die Aussicht genießen und auch festhalten. Leider waren die Straßen in dieser Gegend alles andere als geräumt. Wenigstens war ein wenig Split auf der Straße, was das Fahren doch erleichterte. Auf dem Rückweg gingen wir noch zu der tiefsten Schlucht die es dort gab. Ging echt weit runter. Danach ging es wieder zu unserer Unterkunft.
Gut erholt erkundeten wir am nächsten Tag die Umgebung. Unbeschreibliche Bilder konnten wir sehen und machen. Aber seht selber. Nun ist es Abend und morgen gehts auf in Richtung Banff, dem National Park direkt unter Jasper. Mal sehen was uns dort erwartet. Aber wir hoffen doch noch mehr solcher Bilder und vll auch ein paar andere Tiere. Wir werden sehen.
Bis dahin......
Mittwoch, 25. November 2009
Edmonton
wir sind beide in einem 6 Bett Zimmer in dem wir komplett alleine sind.
Kann man gar niemand a Guts Nächtle wünschen ;-P Aber dafür kann man 6 Schränke belegen, jede Stunde das Bett wechseln und das beste ist, man hat ein eigenes Bad ;-)
Morgen ist aber dann unsere Edmonton Zeit vorbei und es geht in die berühmtesten National Parks Kanadas: Erst in den Jasper NP dann in den Banff NP. Ich glaub des wird ganz schon cool ;-)
Also daher geh ich jetzt ins Bett und wünsch euch wenigstens
ein gutes Nächtschen!!!
Sonntag, 22. November 2009
Jappy Jappy Yeh
Wir sehen was was ihr nicht seht :-D Unglaubliches hat sich ereignet! Wir haben Bisons gesehen. Erst von weitem und als Krönung standen auf dem Rückweg aus dem National Park 3 Bisons mitten auf der Straße. Und die wollten nicht mal so recht auf die Seite. Um nicht den ganzen Abend im National Park zu verbringen, fuhren wir langsam (ca 1m Abstand) an den 3 vorbei. Das war verdammt cool! Aber es ist nicht alles was wir heute sehen durften. Auch ein Biber ließ sich bei seinen Bauarbeiten beobachten. War ein richtiger Brocken der Gute. And least but not last haben wir auch noch einen Wolf und eine Art Hirsch
Zu unserem Erstaunen saß am Eingang des National Parks jemand mit deutschen Wurzeln und merkte an unserm Dialekt, dass wir auch aus Deutschland kommen mussten. Mit voller Begeisterung gab er uns eine deutsche Beschreibung des Parks und einen Anstecknaddel von Kanada. Zum Schluss meinter er noch, nach 2 "Weizen" könne er auch perfekt Deutsch. :-D
Zwischenzeitlich sind wir in einem Hostel in Edmonton fürs Wochenende. Danach sehen wir weiter. Das Hostel ist echt super, da es eigentlich mal ein Hotel war, dass Umgebaut wurde.
So dass wars mal wieder fürs erste. Morgen gehts dann ins weltgrößte Einkaufzentrum. Mal sehen ob 1 Tag reicht um alles mal zu sehen.
Freitag, 20. November 2009
Back to the roads
Louise wollte eine neue Ziege kaufen da sie eine verkauft hat. Sie fand auch eine im Internet. Da rief sie an und wollte sich ein paar infos über die Ziege holen. Aber die Frau sprach kein Wort englisch sondern nur deutsch. Glücklicherweise waren wir ja zu dem Zeitpunkt noch 3 Deutsche im Haus und so übersetzte Bine das Gespräch. Louise erzählte uns dann, dass es mehrere Städte in der Nähe Winnipeg gibt, wo fast nur Deutsche leben und diese daher auch kein Englisch können. Find ich ziemlich krass und ihrgendwie auch ziemlich bescheuert. Naja aber was machen wir: Na klar einen Tagesausflug nach Steinbach. Ihr habt es vielleicht schon gemerkt, Steinbach hört sich ziemlich Deutsch an. Wir haben aber bei unserem Ausflug nur eine Kassiererin und eine andere Frau Deutsch spr
Ansonsten hatten wir auch einen Soap Tag gemacht. Verschiedene Sorten wie Forest, Orange, Zimt und Schokolade haben wir gemacht. Riechen echt lecker die Seifen.
Am letzten Tag sind wir doch noch ein bisschen geritten. Das war ziemlich lustig, da Smoky (Matzes Pferd) keine Lust hatte und jede Minute stehen blieb. Ne Zeit lang wollte er gar nicht mehr weitergehen und blieb einfach mal 10 Minuten stehen. Daher sind wir nicht wirklich lang geritten.
Das wars eigentlich schon. Nun sind wir auf dem Weg Richtung Edmonton, Jasper, Banff und Calgary. Danach
PS: Haben auch noch ein paar Bilder der Farm online gestellt!
Mittwoch, 11. November 2009
Wir habens getan, zum aller ersten Mal ...
Ich kanns selber noch net glauben, aber tatsächlich haben wir uns getraut
und heute unsere erste Reitstunde bekommen. Unglaublich, aber es hat
supi funktioniert. Naja wir haben natürlich auch die easy going Pferde
bekommen ;-P Aber trotzdem, wir sind ganz schön mutig!!!
Es hat uns auf jedenfall Spaß gemacht und deswegen folgt morgen die
nächste Reitstunde.
Außerdem hab ich (Steffi) heute meine erste Ziege gemolken.
Hab mich nicht mal so dumm angestellt. Fühlt sich sehr lustig an ne Ziege
zu melken, solltet ihr auch mal ausprobieren *g*
Außer den zwei Highlights war heute kein großartiges Programm. Wir
hatten die Aufgabe Holzbalken hin und her zu schleppen. War also eher
uncool. Außerdem ist Masami heute Richtung Toronto aufgebrochen. Sind
jetzt nur noch 3 Wwoofer. Aber wir bleiben auch nur noch bis Anfang nächster Woche dann geht es weiter Richtung Westen. Planen gerade wo es hingehen soll und vorallem wo wir was zum arbeiten finden ;-P
Also dann schau ich mal weiter...
Dienstag, 10. November 2009
Kommentare
Bilder sind jetzt wirklich online....
Und Liebe Mama und Papa Pfleghaar,
uns geht es gut ;-) macht euch also keine Sorgen.
Viel Spass beim Bilder anschauen...
Montag, 9. November 2009
Das Leben auf der Farm
endlich ist mal wieder Zeit für einen Eintrag in unseren Blog. Wir sind nun seit einer Woche auf unserer Wwoofer Farm in Winnipeg und es macht riesig Spass. Wir dürfen hier so gut wie alles machen. Morgens und abends geht es immer in den Stall. Dort werden die Tiere gefüttert, die Ziegen werden gemolken, mit einer kleinen Ziege wird jeden Morgen eine kleiner Spaziergang gemacht, suchen die Eier der Hühner und bringen die Pferde raus oder rein. Am Mittag machen wir fast täglich etwas anderes. Wir haben schon Heuballen gestapelt, haben Honig und Sahne gemacht, Farbe aus Ton hergestellt, welche wir zum streichen eines Zimmers genutzt haben und einen Milchworkshop. Dort haben wir Mozzarella, Feta, noch eine Käsesorte (aber keine Ahnung wie die heißt), Butter, Eiscreme und Joghurt hergestellt. War sehr interessant zu erfahren wie diese Produkte hergestellt werden und vor allem wie easy das alles ist. Bald haben wir auch unsere erste Reitstunde, wovor Steffi auch ein klein wenig schiss hat. Aber auch Matze vertraut der Sache auch noch nicht wirklich. Ich (Steffi) lerne ab morgen auch, wie man die Ziegen melkt, darauf freu ich mich total. Ziegenmilch schmeckt übrigens nicht wie Kuhmilch. Wir würden sagen, der Geschmack ist leicht gewöhnungsbedürftig. Kuhmilch schmeckt halt doch viel besser als Ziegenmilch.
Wir sind auch nicht die einzigen Wwoofer hier auf der Farm. Zwei Mädels(eine aus Deutschland und die andere aus Japan) sind mit uns hier. Das ist auch viel unterhaltsamer. Am Abend machen wir dann auch immer ein Programm für uns. Filmeabend, Spieleabend, ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer oder Kurt und Louise suchen ihre alten Fotoalben heraus. Also ihr merkt es vielleicht schon, uns geht es hier eigentlich ganz gut. Wir haben euch auch Bilder von der Farm online gestellt, dann seht ihr wie es hier aussieht. Klasse finde ich, dass die Farm klein ist aber trotzdem allein von ihren wenigen Produkten (Eier und Milch für sich selber und Kühe und Pferde zum Verkauf) Überleben kann. Es gibt hier Milch von den Ziegen mit denen sie Käse, Sahne, Butter, Seifen, Joghurt und Quark herstellen. Ebenfalls pflanzen sie viel Gemüse, so dass sie das ganze Jahr von der Ernte essen können. Sie machen sogar eigene Medizin aus verschiedenen Kräutern. Stini (Steffis Tante) würde sich hier pudelwohl fühlen. Milchprodukte kosten in Kanada viel mehr Geld als in Deutschland. Aber nur deswegen, da sie wollen, dass die Farmer einen fairen Preis bekommen und damit überleben können. Find ich ne klasse Sache. Daher gibt es hier auch viele kleine Farmen.
Leider gibt es einige Sachen die wir nicht so klasse finden. Denn ihr Haus ist es sehr dreckig und unhygienisch. Wir nennen euch mal ein paar Beispiele. Es leben zwei Katzen und zwei Hunde im Haus. Die Tiere essen von unseren Tellern obwohl sie eigene haben. Wenn man sich irgendwo hin setzt hat man alles voll mit Haare. Daher haben wir seit einer Woche nicht unsere Klamotten(außer Unterwäsche) gewechselt, weil es ja eh sofort wieder so aussieht. Die frisch gelegten Eier werden mit demselben Lappen abgeputzt wie das Geschirr. Naja wie der Lappen aussieht und stinkt will ich euch gar nicht näher beschreiben. Das Bad ist einfach nur sehr sehr sehr sehr eklig, da wurde bestimmt seit Monaten nicht mehr geputzt. Unter der Klobrille sind mehr Haare als das Jahr Tage hat. *würg* Und das tollste ist, wir dürfen nur 2 mal pro Woche duschen! Ich geb es zu: Wir stinken nach Bauernhof. Die Farm hat hier ein Wassertank und dieser wird jede Woche gefüllt. Wenn der leer ist, dann gibt es halt gar kein Wasser mehr. Für niemanden, auch nicht die Tiere. Daher müssen wir halt einwenig sparsam damit umgehen. Da es hier echt unhygienisch ist, sind auch alle krank. Matze hatte schon nach wenigen Tagen eine Grippe eingefangen. Zwar nur einen Tag, aber selbst der wäre mit etwas mehr Hygiene nicht nötig gewesen. Daher werden wir wohl nicht ewig hier bleiben. Obwohl sonst echt alles hier voll geil ist.
Außerdem haben wir nun erfahren, dass wir einen Blockheater brauchen damit das Auto im Winter hier überlebt. Also werden wir uns mal wieder in ne Werkstatt begeben und schauen lassen ob wir einen haben und wenn nicht wie viel das ganze kostet. Vielleicht kann auch Kurt nach unserem Van schauen, da auch er einen Ford fährt. Andererseits werden wir uns vielleicht auf den Weg nach BC begeben und dort im Winter verweilen. Denn dort gehen die Temperaturen nicht unter
-20°C. Wir werden sehen wie es weitergeht. Hier in Winnipeg können die Wintertemperaturen bis zu
-40°C erreichen. Da es sehr flach in Manitoba ist, werden auch immer 2 Temperaturen im Radio angesagt. Eine ist die wirkliche Temp. und die andere ist die wie es sich mit Wind anfühlt. Und die ist meistens 5 bis 10°C kälter. Wenn es dann mal -40°C erreicht hat schließt hier alles und keiner geht bei diesen Temperaturen außer Haus. Die Schüler haben hier also kein Hitzefrei sondern tatsächlich Kältefrei. So nun ist Abendzeit und wir gehen raus in den Stall also
See you later
Dienstag, 3. November 2009
Happy Halloween
Dog ist sowieso eine Nummer für sich. Sehr kuschelbedurftig
und läuft einem solange miauend hinterher, bis er seine Streicheleinheiten
auch bekommt. Echt süss, aber irgendwann nervt das ganz schön. Ein Student, der dort das halbe Semester wohnt, meinte schon, dass die Katze einem sogar bis zur Bushaltestelle hinterher läuft. Naja zurück zu Halloween.
Wir sind dann später mit der Hostelbesitzerin und den anderen Studenten
zu einem Halloweenhaus gefahren. Anscheinend die größte Sensation an Halloween dort. Da mussten wir natürlich auch hin. Halb Thunder Bay hatte sich dort versammelt und das Gruselhaus angeschaut. Jedoch war es, außer ein bisschen Deko und ein paar Monstern, die die Leute erschecken wollten, nichts besonderes. Alles ziemlich crazy. Besonders lustig war es, als ein verkleideter Mann mit einer Kettensäge durch die Menge durch rannte. Die Leute haben wie die verrückten geschriehen und sind wie wild durch die Gegend gerannt. Es war wirklich ein lustiger Abend. Ein Kanadier würde sagen: It was awesome!
Inzwischen ist Halloween wieder vorbei und wir auf dem Weg nach Winnipeg. Gegen Abend werden wir dann auf unserer Farm eintreffen. Im Moment stehen wir nun im Stau, da unser Highway wegen eines Unfalls geschlossen ist. Da wir hier irgendwo im Nirgendwo stehen gibt es auch nur einen anderen Weg den wir fahren könnten. Dieser wäre aber ein großer Umweg und vor allem müssten wir in die USA reinfahren! Und jeder weiß ja, dass das ein mega Stress mit den Personalien wäre. Also warten wir nun im immerhin schon ca. 80 km Stau bis es weiter geht.
Indem Sinne warten wir mal weiter und berichten euch bei nächsten Mal
über das Leben auf einer echten kanadischen Farm.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
l'agitant siège dans quebec
Als die Nacht endlich vorbei war, ging es weiter nach Montreal. Dort blieben wir ebenfalls 3 Tage. Montreal ist eine super Stadt zum einkaufen, eine shopping mall neben der nächsten. Leider sind unsere Rucksäcke schon am Platzen darum gingen wir nicht zum Shoppen. Am anderen Tag gingen wir ins Biodome und Insectarium. Dass Biodome ist ein Zoo, der in einem riesigem Haus ist. Dort gibt es 4 verschiedene Bereiche: Regenwald, Antarktis, Wasserwelt und Wald. Dort lief man durch die einzelnen Bereiche und konnte die Tiere und Pflanzen bestauen, was wirklich interessant war. Danach ging es in das Insectarium. Dort gab es eine riesige Auswahl an verschiedenen Spinnen, echt eklig. Aber Matze hat von jeder einzelnen ein Foto gemacht, damit sie jeder bestaunen kann. Anschließend machten wir mit einem kleinen Zug eine fahrt durch den Botanikumgarten. Am heutigen Mittwoch ging unsere Reise wieder weiter. Endlich wieder in einer Englischsprachigen Provinz. Also mal sehen was wir da noch so erleben werden....
PS: Nein wir können natürlich immer noch kein Französisch. Die Überschift hat uns das Internet übersetzt ;-) Soll übrigens heißen: Aufregende Tage in Quebec! ( Hoffe das steht auch da *g*)
Bilder kommen noch in den nächsten Tagen
Freitag, 23. Oktober 2009
Die letzten Tage in Nova Scotia...
Zum Glück gab es ja nicht nur einen Wanderweg und hofften beim nächsten Wale zu erblicken. Da der Wind aber ein wenig zu stürmisch hier war, entschlossen wir uns bald wieder zum Auto zurück zu kehren. Zwischenzeitlich meldete sich auch unser Magen zu wort. Daher machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant, welches in kurzer zeit gefunden wurde. Glücklicherweise hatten die Restaurants noch offen, aber grad nur noch eine Woche, da nun die Saison vorbei ist. Dort ließen wir uns das Essen schmecken. Satt und müde suchten wir unser Hotel auf. Dieses entpuppte sich als echtes Schnäppchen. Wir hatten ein doppelt Zimmer mit eigenem Bad und das für gerademal 50 Cad(=32€). Super billig und sehr sauber.Leider waren wir die einzigsten Gäste. Da wir aber schon müde waren, ging es auch bald ins Bett. Frisch ausgeschlafen und wieder voller Energie wollten wir durchstarten. Leider wollte das Wetter aber nicht wie wir. Es stürmte und regnete in strömen. Trotzdem machten wir uns auf und fuhren den kompletten Trail durch. Wir genossen wahnsinnige Aussichten.Leider konnten wir unsere geplante Whale watching Tour nicht machen,da die Wetterverhältnisse es nicht zuließen. Dann müssen wir wohl im Frühling eine whale watching Tour auf Vancouver Island machen. Wir genossen also die wunderschönen Aussichten, machten eine Wanderung durch einen 350 Jahren alten Wald und schauten uns Fleischfressende Pflanzen an.Wir entschlossen aber, nur kleine Wanderwege zu nehmen, da es auf den Bergen geschneit hatte und es daher sau kalt war. Nach zwei wunderschönen Tagen, machten wir uns wieder auf den Weg nach Halifax.
Hier genießen wir unsere letzten zwei Tage bevor es in das 4000 km entfernte Winnipeg geht, wo wir auf einer Farm arbeiten werden.
Es ist eine Organic Farm und wir werden dort den Farmen einwenig zur Hand gehen. Dafür bekommen wir ein Zimmer und warme Mahlzeiten.
Also wir werden uns jetzt noch richtig winterlich einkleiden, da es in Manitoba schon deutlich kälter ist. Also bis dann...
PS: Inzwischen haben wir auf der Fahrt nach Quebec unseren ersten heftigen Schneestürm erlebt! Sehr cool.
UND Bilder vom Cape Breton sind Online!!!
Freitag, 16. Oktober 2009
Der Arzt - Besuch
Gut zu wissen! Hätte uns das nicht schon die Krankenkasse sagen können oder zumindest die letzte Arzthelferin??? Was solls. So machten wir uns zu einem walk-in Doc auf. Glücklicherweise kamen wir gerade zur Mittagspause an. Dies hatte den Vorteil, dass es noch keine große Warteschlange vor uns gab. Doch mit der Zeit sammelten sich doch tatsächlich ca. 12 Leute vor der Arztpraxis. Supi, aber da wir ziemlich schlau sind, *g*, haben wir uns geschwind pünklich in die Reihe gestellt, damit wir einen sagenhaften 3 Platz hatten. Denn die Patienten werden in der Reihenfolge aufgerufen, wie sie kommen. Wir konnten aber echt froh sein, dass wir den Warteraum schnell verlassen konnten. Denn es haben einige Leute einen Mundschutz von den Arzthelferinnen bekommen. Da fragt man sich schon, was die schlimmes haben könnten. War irgendwie echt gruslig. Aber wie gesagt wir waren in null koma nichts an der Reihe. Meine Angst, dass ich evtl. die Ärztin nicht verstehen könnte war im nu verflogen. Denn es war kein Problem ;-) Nach ca. 5 Minuten war klar, dass meine Vermutungen richtig waren und so gab sie mir ein Antibiotika. Nach 45 min Wartezeit auf Steffis Medikament machten wir uns auf den Heimweg. Hoffen wir dass es mir bald wieder besser geht und die Reise weitergehen kann ;-)
Montag, 12. Oktober 2009
Jetzt sind Bilder online ;-)
Samstag, 10. Oktober 2009
Happy Thanksgiving
- Riecht man einen unbekannten Duft, kann man sich sicher sein, dass ein Stinktier nicht weit ist. Während auf Deutschenstraßen Füchse und Katzen überfahren werden sind es hier Stinktiere, Stachelschweine und Waschbären.
- Wasser hat hier keinen Wert, da Kanada mehr als reichlich davon hat. Deshalb bekommt man in Restaurants dieses umsonst ( aber nur ohne Kohlensäure). Da sie aber denken das ihr Wasser verunreinigt ist, wird überall Chlor hineingetan. Mmmhhh... Mineralwasser mit Chlorgeschmack, wirklich ziemlich eklig. Und übrigens Wasser mit Kohlensäure muss man hier wirklich suchen, gibt es kaum.
- Auf den Highways (Autobahnen), die hier ziemlich oft 3-4 spurig sind, sieht man öfters Jogger, Fußgänger oder auch Quadfahrer. Die laufen oder fahren einfach mal über einen Highway oder machen einen Spaziergang auf dem Sicherheitsstreifen. Naja die Autos fahren ja gerade Mal 110 und schneller.
- Die sogenannten Trucks (Lastwagen) fahren auf den Highways gerade mal schlappe 110. Wenn man bedenkt das die noch viel größer als in Deutschland sind. Nicht nur einmal hat uns ein Truck überholt *g*
So das waren ein paar Details aus dem schönen aber leicht verrücktem Kanada. Wir werden uns nun eine Thanksgiving Pizza in den Ofen schieben. Bis dann...
Sonntag, 4. Oktober 2009
Kejimkujik
Aber erstmal von vorne. Wir entschlossen uns am Mittwoch in den Kejimkujik National Park zu gehen. Nach 2 Stunden im Auto haben wir diesen auch erreicht. Dort wurde zu Begin eine ganze Palette an Tieren angekündigt. Um ein paar zu nennen: Schildkröten, Biber, Schlangen und natürlich Schwarzbären. Wir hofften natürlich, dass wir auf KEINE Bären und Schlangen stoßen. Danach ging es zum Kanuverleih. Dort schnappten wir uns eines und paddelten den Fluss rauf, voller Hoffnung Schildkröten und Biber zu treffen. Wir paddelten und paddelten, doch irgendwie entdeckten wir nichts von allem. Sogar an einem großen Biberbau war es ruhig. Also machten wir uns, mit etwas Enttäuschung,
Neuigkeiten:
Unsere Jobsuche war hier nicht erfolgreich und daher werden wir nun erstmal die
2 Wochen hier noch nützen um uns zu erkundigen wo wir bessere Chancen haben. Naja, wir haben zumindest rausgefunden, dass es im Westen deutlich besser mit dem Jobangebot aussieht. Da wollten wir ja sowieso hin.
Und kaum zu glauben, aber in Jasper (im Westen Kanadas) schneit es schon, ziemlich cool.
Samstag, 26. September 2009
Road Trip
Da wir in Ontario leider die Erfahrung machen mussten, dass man dort ohne einen Führerschein aus Ontario keinerlei Versicherung bekommt oder nur so teure, die sich kein normaler Mensch leisten kann. Und da dort gestreikt wird, war auch kein Führerschein in Aussicht! Darum entschlossen wir uns, nach sehr netter Hilfe in einem Service Center von Owen Sound, auf den Weg ganz in den Osten nach Halifax zu machen. Da sollten wir dann auch eine Versicherung mit internationalem Führerschein bekommen, zumindest sagte dies ein netter Herr am Telefon.
Nun ging also unser Road Trip los. Dieser führte uns über Montreal, die Hauptstadt Quebecs, welche mit unter die schlechtesten Straßen auf Autobahnen hat. Gefolgt von Nova Scotia und Ontario. New Brunswick war das einzige Bundesland mit guten Straßen!
Da es schon später geworden war, fuhren wir auf unseren Campingplatz zum übernachten. Am nächsten Morgen machten wir uns weiter Richtung Halifax auf. Leider wurden die Straßen immer schlimmer. So was haben selbst die Italiener nicht einmal, obwohl dort die Straßen auch unter aller Sau sind! Aber auch diese Straßen konnten unsere Reise nicht aufhalten. Am Abend erreichten wir Fredericton. Erschöpft suchten wir nach unserem Campingplatz, der aber irgendwie gar nicht dort war, als es uns google angezeigt hatte. So fuhren wir etwas planlos durch die Gegend und fanden schließlich auch einen Campingplatz, auf dem wir uns erholen konnten. Etwas erholt ging es nun auf den Endspurt Richtung Halifax, welches wir dann auch nach 5 Stunden Fahrt erreichten.
Für den ersten Abend suchten wir uns, wie auch die letzen 2 Tage, einen Campingplatz zum übernachten. Dank Informationscenter, eine sehr gute Erfindung hier in Kanada, fanden wir auch sehr schnell einen. Nachdem wir angekommen waren gingen wir noch ein paar Sachen einkaufen und machten uns schließlich daran eine Wohnung bzw. ein Zimmer zu finden. Stellte sich dann doch etwas schwieriger raus als gedacht! Genau so ging es uns auch mit der Arbeitssuche, welche wir heute immer noch suchen! Nach 2 Tagen fanden wir eine Anzeige auf Kijiji, die wir auch sofort angerufen haben. Und tatsächlich, wir hatten ein Zimmer. Nicht all zu groß aber genug Platz für uns beide.
Hier die Kontaktanzeigen:
Auf Deutsch übersetzt, da sicher ein paar nicht so ganz der englischen Sprache mächtig sind:
Raum zu mieten in meinem privaten Zuhause für 500 CAD
Alles inklusive in meinem privaten Zuhause
Verfügbar am 1.Oktober. Miete von Monat zu Monat. Sehr sauberes, ruhiges Zuhause. In der Nähe von Drogeriemarkt, Wal-Mart, Sobeys und der Bushaltestelle. Alle Nebenkosten inklusive. Suche einen sehr ruhigen Studenten!
Immerhin konnte es ja nach so einer Anzeige nicht dreckig sein! OK wir nahmen das Zimmer nachdem wir es angeschaut hatten. Nur was ein wenig komisch war, war unsere Vermieterin. Diese wollte sofort das Geld haben und nahm uns mit ihrem BMW Jeep mit zur Bank. Als Matze dann das Geld aus der Bank holte fragte sie Steffi mindestens 3x ob wir auch beide „Clean“, was so viel heißt wie Sauber, nehmen keine Drogen, Alkohol usw., bedeutete. Klar sind wir das! Was glaubt die denn, dass wir ihr gleich auf die Nase binden, dass wir jeden Abend Party machen und uns voll dröhnen. :-P Nun hatten wir also unser Zimmer zumindest für 1 Monat. Jetzt sind wir auf der Suche nach Arbeit und erkunden Halifax. Noch zum Schluss ein paar gute Neuigkeiten! Wir haben nun eine Versicherung und auch Nummerschilder. Nun kann es losgehen! :-D
Sonntag, 20. September 2009
Auf zum Zipfel
Nachdem wir die (langweiligen) Niagara Fälle angeschaut hatten machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz. Unsere Suche wurde sehr erleichtert, da es in fast jeder noch so kleinen Stadt bzw Örtchen ein Info-Center gibt, bei dem man alle Unterlagen finden kann die man benötigt, wie z.B. wo Campingplätze sind. Dort wurden uns 3 Plätze empfohlen, was uns die Entscheidung sehr abnahm, auf welch
Am nächsten Morgen machten wir uns Richtung Nord
Abends machten wir uns auf zu den Sauble Falls, aber es war anders als wir es erwartet hätten. Anstatt eines Wasserfalls der Größe Niagara Fälle, erwartete uns ein kleines Flüsschen mit ein paar wenigen Wasserfällen. Max Fallhöhe waren 60cm. Aber es war trotzdem sehr nett, sich auch mal so etwas anzuschauen.
Nach angenehmer Nacht machten wir uns auf Richtung Tobermory, ein kleines aber sehr nettes Fischerdörfchen am Ende des Zipfels. Dort bekamen wir den Tipp, den Bruce Peninsula National Park anzuschauen, was wir auch schließlich taten. Da wir auch Wanderschuhe im Gepäck haben, war nun die Zeit gekommen, sie auch mal zu Testen. Darum wählten wir den schwierigsten aller Wege, der mit vielen Steinen übersäht war. Es gab sehr viel zu sehen, als wir schließlich die Grotte und den Aussichtspunkt erreicht hatten. Angekündigt wurde auch am Anfang, dass es Bären und Schlangen geben könnte, gesehen haben wir leider keins von Beidem. War auch besser so, denn Steffi wäre bei der ersten Schlange keinen Meter mehr gelaufen und Matze hätte sie dann tragen dürfen oder Steffi wäre in Ohnmacht gefallen. Zum Glück ist nichts davon passiert. Nach 2-3h Wanderung blieben uns sehr schöne Erinnerungen und auch ein paar Bilder.
Übernachtet haben
Der Tag war nun endlich da und schon hatten wir etwas zu feiern. Die liebe Steffi wurde doch tatsächlich 1 Jahr älter, was aber nicht heißen muss dass sie nun mit 22 schon zum alten Eisen gehört. Leider konnte Matze leider nicht das bieten, wie er es in Deutschland gemacht hätte. Darum gingen wir erst mal Wäsche waschen, was dringend notwendig war. Nach getaner Arbeit ging es frühstücken. Es gab die gewünschten Donuts und noch eine Schokimilch. Nach wunderbarem Frühstück ging es auf nach Owen Sound…………….
Dienstag, 15. September 2009
Unser Partybus
Schon am zweiten
Tag hier in Toronto haben wir uns entschlossen auf Autosuche zu gehen. Auf craigslist.ca haben wir dann fast auf Anhieb ein super Auto gefunden. Wir setzten uns mit dem Verkäufer in Verbindung und schauten uns das Auto gleich am nächsten Tag an.
Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir waren begeistert und verabredeten uns mit dem Verkäufer um das Autos auf uns umzumelden und es auch gleich zu versichern, da seine Englischkenntnisse doch etwas besser waren als unsere. Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles super. Doch auf der Ummeldestelle wurde uns mitgeteilt, wir müssten einen „Safety check“ machen lassen (so was Ähnliches wie der TÜV). Ohne bedenken gingen wir gegenüber zur Werkstatt und ließen es durchchecken. Natürlich wurde uns mitgeteilt dass ein paar Dinge repariert werden müssen. Nur wenn man bei so einer Werkstatt die Worte hört „It’s difficult“, sollte man in Zukunft die Finger davon lassen! Das heißt auf Deutsch dann so etwas wie „Ach du Scheiße da muss einiges gemacht werden“! Also wird es teuer! Soweit so gut. Da es in Kanada nicht eine Werkstatt gibt die alles kann, sondern verschiedene, die auch nur bestimmte Bereich
e reparieren, musste es somit zu mehreren Werkstätten. So kam es, dass wir 2 Tage lang von einer Werkstatt zur nächsten gegangen sind. Als wir unser Auto am 2 Tag vorzeigten und wir eigentlich erwartet hätten, dass wir nun endlich das Auto ummelden können, wurde uns mitgeteilt, dass unser Auto durch die Abgasuntersuchung gefallen ist. Das bedeutete, unser Verkäufer darf dieses Auto nicht verkaufen, aber weiterhin selber mit ihm fahren. Was dabei sehr unverständlich ist, ist das der Besitzer mit dem Auto fahren nur nicht verkaufen darf. Dazu kann man nur sagen: ,,Typisch Ontario’’. Da unser Verkäufer am nächsten Tag wieder zurück nach Deutschland flog und wir ein Auto brauchten, entschlossen wir das ganze reparieren zu lassen. Unglaublich aber am Freitag hatten wir nun endlich alle erforderlichen
Unterlagen um das Auto auf uns umzumelden und weiter Schritte wie Versicherung und Nummernschilder anzugreifen. Voller Freude ging es auf zur Ummeldestelle und nun endlich können wir uns Besitzer eines Ford Aerostar J nennen! Zum Schluss ging es jetzt nur noch zur Versicherung. Zu früh Gefreut, da, ob ihr es glaubt oder nicht, die Versicherungen ohne Führerschein aus „Ontario“ keine Autos versichern. So gingen wir wieder zur Ummeldestelle um uns einen Führerschein für Ontario ausstellen zu lassen. Wenn sch
on fast alles schief lief warum sollte es den nun klappen??? Und natürlich haben wir das Pech, da die Führerscheinstellen in ganz Ontario gerade Streiken und niemand weiß, wann dieser zu Ende ist. Nun haben wir ein Auto, keine Versicherung und zusätzlich kein Hostel, da wir heute auschecken mussten. Daher suchten wir uns einen schnuckeligen Parkplatz auf dem wir übernachten konnten. Auf der Fahrt dorthin, musste ja wieder was schief gehen. Wir hatten einen Sound wie eine Harley Davidson, aber leider im Auto! Nach einer frischen Nacht fuhren wir zur nächsten Werkstatt. Tatsächlich sollten wir auch mal ein wenig Glück haben. Alles was fehlte war ein kleines Teil, welches innerhalb von 10 Minuten eingebaut war. Endlich Ruhe im Wagen ging es auf in Richtung Niagara Fälle.