Donnerstag, 31. Dezember 2009

I hate Silvester (Steffi)

Jedes Jahr immer dieses ätzende Silvester. Hab eigentlich gehofft das es nicht so ein typisch ätzendes Silvester wird wie in Deutschland. Hab schwer gehofft, das die Kanadier coolere und spannende Events am New Years Evening einem bieten, doch da wurde ich heute von Douge belehrt. Er meinte, dass es an Silvester hier nicht wirklich viel Feuerwerk gibt ( naja Kanadier können halt auch das ganze Jahr Feuerwerk kaufen) aber WAS IST DEN DAS FÜR EIN SILVESTER!!! Mal ganz ernsthaft wenn es kein Feuerwerk gibt, dann kann man es ja gleich bleiben lassen. Ihr merkt bin grad total frustriert. Wenn um Punkt 12 Uhr kein Feuerwerk ist, dann lieg ich aber im Bett. Sind uns daher auch noch gar net sicher, was wir machen sollen. Vielleicht in nen Club oder Pub, aber andererseits, wenn man an nem anderen Tag dort rein geht, ist es halt um die Hälfte billiger (sind doch arme traveller ;-P). Außerdem will ich ein Feuerwerk. Unser oder eher mein Favorit wäre, nach Silver Star zu gehen, dort den Tag über Snowboarden und danach in einen Pub sitzen bis das Feuerwerk los geht. Da ist auch ein großes Feuerwerk angekündigt. Douge geht auch extra dorthin wegen dem Feuerwerk. Mein anderer Favorit: Silvester verschlafen ;-P Mein Traum seit ein paar Jahren aber irgendwie wird man ja jedes Jahr gezwungen, was zu machen ;-) Och ich habs schon schwer. Übrigens das ist nur Steffis Meinung, vielleicht schreibt euch ja Matze auch noch einen Beitrag wie toll er Silvester findet :-) So nun gehts mir schon wieder ein bisschen besser *g*
Wechseln wir das Thema. Die letzten Tage seit Weihnachten waren ganz chillig. Wenig getan, viel gegessen und Geldbeutel erleichtert. Damit wären die 3 Tage eigentlich schon beschrieben. Wie es in Deutschland halt auch läuft zwischen Weihnachten und Silvester: Nicht wirklich viel also sind wir es gechillt angegangen. Nachdem uns Holly noch den halben Truthahn mitgegeben hat, mussten wir noch ganz schön viel Reste vernichten. Sind immer noch dabei ;-) Und unseren Geldbeutel haben wir um fast 550 Dollar erleichtert. Ist ja schließlich auch Boxing week. Wir haben auch ganz schöne Schnäppchen gemacht. Für beide gab es ne neue Snowboardjacke und Hose + Handschuhe. Jetzt sind wir endlich ausgerüstet zum Snowboarden. Heute wollten wir uns eigentlich den Kettle Valley Rail Trail anschauen, aber natürlich hatten wir mal wieder vereiste Straßen gehabt und somit sind wir den Berg nicht hoch gekommen. Das war vielleicht witzig!!! Wir sind nicht vom Fleck gekommen weil die Räder nur durchgedreht sind. So das war auch auch schon wieder.

An diser Stelle wünschen wir euch allen einen guten Rutsch und eine hoffentlich für euch tolle Silvester Party. Und nicht zu vergessen: Ein frohes neues Jahr.

Ps: Ich (Matze) schreib noch was zu Silverster hatte aber grad keine Lust!

Samstag, 26. Dezember 2009

Ein großartiges Weihnachtsfest

Schon ist Weihnachten vorbei. Bei euch gab es ja heute nochmal ein dickes Essen. Wir haben Weihnachten aber damit beendet. Hier wird glaub nur bei wenigen noch am 26.12 gefeiert. Die Läden und alles öffnen auch zum großen Teil heute wieder. Vielleicht gehen wir heute auch etwas shoppen, denn heute ist Boxing Day ( viele Sachen werden wie bei uns auch runtergesetzt). Aber zurück zu Weihnachten. Wir hatten ein überraschend tolles Weihnachtsfest. Am 24.12. haben wir kurzfristig entschlossen: Wir gehen ins Silver Star Ski Resort. Dort war eine Lichterparade mit Feuerwerk am Abend angekündigt. Das wollten wir uns natürlich anschauen und so fuhren wir ins 45 min entfernte Ski Resort. Die Fahrt dorthin war schon lustig, da die Straße auf den Berg komplett vereist war. Unsere Reifen drehten ständig durch. Wir haben nur gedacht, dass wird ne lustige Fahrt wieder runter. Aber wir kamen schlussendlich oben an. Zu unserem erschrecken war es unglaublich kalt. Wir haben unsere Finger in den Handschuhen nicht mehr bewegen können weil es so kalt war. Wir sind dann noch ein bissel rumgelaufen und haben uns alles angeschaut. Ist ziemlich nett gemacht dort oben. Später war dann die Lichterparade und das Feuerwerk. Das war voll nett, waren aber trotzdem froh als es zuende war, da wir vor lauter kälte nichts mehr gespürt haben. Die Fahrt nach Vernon runter ist eigentlich ganz gut gegangen. Man musste nur immer aufpassen, dass man nicht zu fest auf die Bremse geht, sonst wäre man wohl ziemlich heftig gerutscht. Kann echt net verstehen, warum die nicht besser die Straßen sträuen, denn so ne vereiste Straße hab ich sonst noch nie gesehen. Naja, wenigstens kamen wir gut Daheim an. Dort angekommen, kochten wir uns dann ein leckeres Weihnachtsessen. Putenbrust mit Salat, Karotten und Mais Gemüse gab es. Man könnte sagen, fast wie zuhause ;-) Danach haben wir den Abend mit Steffis weihnachtlichem Standartprogramm beendet. Steffis Freunde wissen ja das Tatsächlich Liebe einfach dazugehört, also haben wir Tatsächlich Liebe angeschaut. Das war übrigens eines ihrer Weihnachtsgeschenke. Dazu kann man sagen, dass in der englischen Version viel mehr Ausdrücke vorkommen! Ansonsten ist die ziemlich gleich ;-) Ok, das war unser Heiligabend. Am nächsten Tag waren wir ja bei Holly und Will eingeladen, um mit ihnen und ihrer Familie zu feiern. Man kann sagen, es war wie zuhause. Die Verwandtschaft kam und weil die Kinder so aufgeregt waren, haben wir uns ersteinmal an den Weihnachtsbaum gesetzt und eine Weihnachtgeschichte angehört + Lieder gesungen. Dann gab es Bescherung. Überraschenderweise hat Santa Claus auch Geschenke für uns gebracht. Kaum zu glauben wie schnell Holly gemerkt hat was wir so mögen. Steffi bekam 2 Schale. Wie ja alles wissen, lieb ich es ja im Winter immer und überall einen Schal um meinen Hals zu haben. War also ein Volltreffer. Matze hat einen bequemen Schlafanzug bekommen. Weil sie meinte er liebt es ja morgens in Jogginghose rumzugammeln. Wieder ein volltreffer. Die Hose ist auch wirklich super weich. Gott sei Dank hatten wir auch ein kleines Geschenk für Holly und Will. Wir haben ja überhaupt net damit gerechnet, dass wir Geschenke bekommen. Wir haben sogar von Hollys Freundin, die wir übrigens einmal gesehen haben, ein kleines Geschenk bekommen. Nach der Bescherung haben wir zusammen ein paar Spiele gespielt. Danach war dann das traditionelle Truhthahn Weihnachtsessen. Natürlich haben wir ein Bild von diesem machen müssen, sieht doch lecker aus oder? Und es war auch soooo lecker. Jeder hatte zum Schluss fast Bauchweh vor lauter Essen aber die Hälfte stand noch auf dem Tisch :-) Das bedeutet, wir essen die nächsten Tage noch Truthahn. Der Abend endete mit einem Würfelspiel und die Kinder schauten einen Film an. Wir haben uns auch pudelwohl gefühlt. Sie waren auch alle voll interessiert, wie in Deutschland Weihnachten abläuft. Ja das war dann eigentlich unser Weihnachten. Bilder haben wir schon im Kelowna Ordner reingestellt. Dann euch noch einen schönen 2. Weihnachtstag und bis dann...

PS: Keine Ahnung was wir an Silvester machen. Sind immer auf der Suche nach einem tollem Event, bis jetzt aber noch nicht fündig geworden... also mal sehen.

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Merry Christmas..

Ihr habt ja jetzt schon Heilig Abend!!!! Wünschen euch allen eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit. Esst auch ja was für uns mit!!!

Dienstag, 22. Dezember 2009

Weihnachten steht vor der Tür

Endlich wieder etwas freie Zeit zum schreiben ;-P Haben wir ja so wenig davon!!!
Leider gibt es nicht wirklich viel zu erzählen, die letzten Tage waren ohne besondere Highlights. Wir waren natürlich wieder fleißig am Resume verteilen, aber um ehrlich zu sein, es sieht net gut aus. Hatten wieder am Sonntag morgen um 9.30 Uhr ein Interview bei Wendys, dieses mal in Vernon. Der hat uns dann erzählt, dass sie gerade niemand neues einstellen (haha)! Anscheinend machen die jeden Sonntag Interviews. Danach haben wir uns gedacht wir machen nen Spaziergang durch nen Province Park. War ganz nett, aber bei dem Schnee musste man die ganze Zeit aufpassen, dass man nicht hinfällt. Daher war es echt ein wenig anstrengend. Sonst hat sich noch nichts weltbewegendes getan. Werden wohl anfang Januar Richtung Vancouver weiterziehen. Dort sollen noch Jobs für die Winterspiele offen sein. Leider ist dort eher das Problem mit einer Wohnung. Die drehen jetzt schon voll am Rad wegen den Olympischen Spielen, daher sind die Mieten fast jetzt schon unbezahlbar. Aber mal sehen, vielleicht klappt es ja trotzdem.
Weihnachten werden wir bei unseren Vermietern, einen Stock über uns, sein. Dort kommt natürlich die gesamte Familie und es gibt nen Truthahn. Darauf freun wir uns schon. Am 24.12. werden wir uns etwas leckeres kochen, da die Kanadier ja erst am 25.12. Weihnachten feiern.
Wir wollen dann am 24.12 auch in die Kirche gehen, so wie sich das gehört. Hier heißt das übrigens Service (Gottesdienst). Hört sich voll bescheuert an. So werden wohl unsere Weihnachtstage aussehen.
So also euch noch allen eine Gute Nacht!!!

PS: Heute war doch tatsächlich in der kanadischen Zeitung ein kleiner Artikel (sogar mit Bild) aus Deutschland. Es soll ja anscheinend wahnsinnig kalt bei euch sein ;-P Und das schreiben kanadische Zeitungen, die im eigenem Land -50 Grad im Winter haben *g* Am letzten Wochenende hat Edmonton das übrigens schon beinahe erreicht mit -47 Grad.
Dazu kann ich nur sagen: Gott sei Dank sind wir nicht mehr in Alberta!!!

Freitag, 18. Dezember 2009

Schneechaos in Kelowna

Wir werden wohl weiße Weihnachten haben und ihr? Bei uns hat es nun endlich auch geschneit!
Vor zwei Nächten kam der erste Schneesturm. Wir würden mal sagen, es sind in dieser Nacht ca. 10 cm gefallen. Der Schnee hielt sich also in Grenzen. Wir haben aber herausgefunden, dass die Kanadier absolut nicht ihre Straßen frei räumen können. In der Lake Breeze Road, in der wir wohnen, wird gar nicht geschippt. Daher sind wir nicht mal den kleinen Hügel vor unserem Haus hochgekommen, sehr cool. Unsere Nachbarn können uns ganz schön danken, denn wir haben die komplette Straße geschippt. Ansonten wären wir ja nicht zu unseren Weihnachtseinkäufen gekommen. Mit freigeräumter Straße kam unser Auto dann auch mal nach oben. Danach geht es nochmal einen Berg hinunter auf den Highway. Dieser soll anscheinend auch geräumt werden, war er aber nicht. Wir haben uns nur gedacht, dass er wohl bis in 4 Stunden geräumt sein wird. Der Highway war übel glatt. War nicht wirklich witzig zu fahren. Ohne Schaden kamen wir aber in Kelowna an. Erschreckend war, das selbst dort nicht richtig geräumt war. Voll ätzend. Auf dem Rückweg haben dann die Straßen etwas besser ausgesehen. Das täuschte aber nur, denn als wir auf dem Highway waren und Matze gerade meinte, dass diese Straße jetzt besser aussieht, fing das Auto neben uns an zu rutschen. Gott sei Dank hat Matze das gleich gesehen und ist langsam auf die Bremse gegangen sonst hätten wir vielleicht jetzt ein Schrottauto. Denn der Gute rutschte auf unsere Fahrbahn, wieder zurück, dann nochmal auf unsere und danach dummerweise voll den Abhang neben uns hinunter. Blöderweise wurde er von einem Baum gestoppt. Gab wohl nen Kratzer in seinen Truck. Dem Fahrer gings aber gut, da er ne Minute später ausgestiegen ist und rum geflucht hat. Die Fahrt war also net so lustig. An diesem Abend hat es dann wieder geschneit, diesmal ein bisschen mehr. Daraufhin haben wir entschlossen, dass wir nicht mit dem Auto fahren. Weil wir ja gute Nacbarn sind und uns stink langweilig war, haben wir kurzer Hand entschlossen: Wir gehen wieder raus und schippen einwenig. Ganze 2 Stunden haben wir geschippt. Wir sind ganz schön fleißig. :-P
Heute hat es nicht mehr geschneit und wurde etwas wärmer. Der Schnee schmilzt langsam wieder. Wir haben uns gedacht, wir machen einen Ausflug zu den Angel Springs. Das sind heiße Quellen, die in der nähe von Kelowna liegen. Was wir natürlich nicht wussten, dass diese auf einem Berg liegen. Ihr könnts euch ja schon denken, da lag natürlich zu viel Schnee und unser Auto kam da nicht hoch. Blöd. Danach sind wir nach Downtown gefahren. Ist aber nicht besonders spektakulär: Keine Wolkenkratzer, wenig süße Geschäfte, kein Weihnachtmarkt... usw. Eigentlich war da tote Hose heute. Nun sind wir wieder zuhause angekommen und werden nachher ein Festmahl zubereiten. Es gibt heute was besonderes: Frisches Fleisch!! Richtig nobel.

Ansonsten gibt es nichts neues; haben immer noch keinen Job und werden wohl morgen wieder losziehen um weitere Resumes zu verteilen. Langsam wirds echt Zeit dass wir was finden, den unsere Kontostände sehen nicht besonders berauschend aus oder sagen wir Steffis macht uns Sorgen ;-P

Also wir bereiten jetzt mal unsere Festmahl her. Haben jetzt übrigens ein Kelowna Album erstellt, indenen wir immer mal wieder neue Bilder hochladen!

Samstag, 12. Dezember 2009

Miss Angels Pflege


So am Donnerstag ist Holly nach Calgary aufgebrochen und wird am Montag zurück sein. Sie hat uns gefragt, ob wir solange auf ihre Katze ``Angel`` aufpassen könnten. Ist ja eigentlich auch kein Ding. Also sagten wir natürlich zu. Aber Miss Angel ist ja eine Katze der besonderen Art und braucht ne besondere Pflege. Morgens gehen wir dann erstmal hoch und müssen sie ein bissel streicheln (ist ja noch normal), aber dann müssen wir der Katze was zu trinken geben. Wie ihr wissen müsst, trinkt die Katze nicht aus Behältern (das Wasser könnt ja abgestanden sein), deshalb muss man den Wasserhahn am Wirlpool anstellen damit sie das frische und fließende Wasser trinken kann. Naja ne ziemliche Wasserverschwendung. Sie hängt dann mal 5 Minuten unter dem Wasserhahn, wo sie genüßlich ihre 2 oder 3 Tropfen zu sich nimmt. Ist sie dann mal fertig, setzt sie sich auf den Teppich in Badezimmer. Ob ihrs glaub oder nicht, nun will sie ihr Gesicht gewaschen bekommen. Dazu nimmt mein einen warmen nassen Lappen und putzt dann schön ihr Gesichtchen. Die fängt dabei tatsächlich zu schnurren an. Hat man das erledigt, will die Gute natürlich noch schön gekämmt werden. Sie macht es einem aber einfach und zeigt uns genau wo sie gekämmt werden will ;-) Danach ist das morgendliche Programm beendet. Inzwischen haben wir bemerkt, dass sie wohl ziemliche viele Streicheleinheiten bei Holly genießt. Ständig rennt sie hinter einem hinterher und will umsorgt werden. Verwöhnte kleine Katze. Am Abend geht dann das Programm von vorne los. Außer das Gesicht waschen, dass bekommt sie nur morgens.

Ansonsten waren die letzten zwei Tage eher ruhig. Haben mal ne kleine Pause gemacht vom Resume verteilen und warten jetzt mal ab, was so kommt oder ob was kommt. Heute morgen um 9.30 Uhr hatten wir dann unsere Interview bei Wendys. War um ehrlich zu sein eine Sache von 3 Minuten. Die Managerin hat ne Minute mit Steffi geredet und dann ne Minute mit Matze. Das wars dann auch schon. Nächste Woche wollen sie sich dann melden. Mal sehen...
So wir genießen nun den schneereichen Sonntag.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

ssooo anstrengend ...

Die Jobsuche wird langsam wirklich anstrengend. Täglich sind wir unterwegs, gehen von einem zum nächsten Shop und geben unsere Resume ab. Dabei bekommt man immer nur zu hören: Wir haben erst letzte Woche ein paar Leute eingestellt, aber lasst mal eure Resume da. Wir melden uns, wenn wir wieder jemanden brauchen oder sie sagen einfach nur: Im Frühling haben wir bestimmt wieder ein paar freie Stellen! Ganz toll. Inzwischen hat ganz Kelowna unsere Daten, soviele Resume die wir jetzt schon verteilt haben. Naja evtl. könnten wir uns am Sonntag ein Job angeln. Da kann man von 9 Uhr bis 10 Uhr ein Interview mit dem Manager von Wendys haben. Die waren die einzigsten, die gemeint haben, dass sie Leute suchen. Dann wissen wir wenigstens, wie es in nem Fastfoodladen so abgeht. Ach und da fällt mir ein, einen Job hätten wir schon, wenn wir diesen nicht abgesagt hätten. Unser Job wär gewesen, von Haus zu Haus laufen und denen Leute dort ihrgendwelchen Mist anzudrehen. Für 1 Karte, die wir verkauft hätten, wären das $2,50 für unseren Geldbeutel gewesen. Wir hassen diese Leute schon in Deutschland, die so was machen, daher werden wir sicher nicht so ein sch... machen.
Also soweit so gut mit der Jobsuche, morgen gehts dann mal nach Vernon... vielleicht haben wir dort mehr glück.
Ansonsten gibt es nicht viel neues. Finden es hier immer noch klasse. Inzwischen gibt es auch wieder richtig was zu essen. Nicht jeden Tag Tomatensoße mit Spagetti. Kochen zurzeit richtig leckere Sachen. Am Wochenende wollen wir auch Bredle backen, damit auch Weihnachtsstimmung aufkommt. Übrigens haben wir hier in Kelowna noch kein Schnee. Wenn man natürlich den nächsten Hügel hoch fährt, ist schon Schnee ;-) Aber es ist saukalt. Ich hasse diese Kälte. Also wenn der Bodensee hier wäre, könnte man darauf Schlittschuhlaufen. Aber das gräßliche daran ist, dass es im Januar noch viel kälter werden soll, denn da beginnt bei denen erst der harte Winter. Mal sehen ob ich das überleb. Mhhh was noch? Ach ja, dieses Wochenende fliegt Holly (unsere Vermieterin) nach Calgary zu ihrem Mann, der dort unter der Woche arbeitet. Währenddessen dürfen wir auf ihre Katze aufpassen. Ziemlich cool; die müssen wir nicht nur Füttern, sonders sogar kämmen. Ganz schön verwöhnt die Katze *g*
So viel mehr hat sich net getan daher sagen wir mal tschüssi.

PS: Die Bilder unserer Wohnung haben wir nun Online gestellt.

Samstag, 5. Dezember 2009

Sex? Ne nur ein Date :-D

So vor ein paar Stunden sind wir nun endlich in unser neues Zuhause (im moment für mindestens 1 Monat)eingezogen. Es ist übrigens nicht eine der Wohnungen, die wir beschrieben haben. Ursprünglich wollten wir in die erste Wohnung einziehen. Jedoch war die Wohnung schon vergeben als wir angerufen haben. An diesem Tag waren wir dann ziemlich angepisst. Vor allem hat die gute Frau net mal erwähnt, dass es auch andere interesse haben. Somit mussten wir dann ein Hostel finden, dass noch 2 Betten frei hatte. Als wir dann eines gefunden hatten, machten wir uns gleich wieder auf Wohnungssuche. Am nächsten Tag hatten wir zwei emails zurück bekommen. Die eine wollten uns nicht, da wir ja keine Arbeit haben, aber das andere Zimmer haben wir uns dann angeschaut. Wieder staunten wir nicht schlecht, als wir in einem bonzen Gebiet gelandet sind. Ich kann nur sagen, dass wir hier Luxus pur genießen. Wir haben ein hammer schönes Zimmer, ne Küche mit allen drum und dran, ein Wohnzimmer mit nem übel großen Fernseher (solche Fernseher gibt eigentlich nur bei Media Markt), eine riesen Terrasse mit einem super Überblick auf einen See und Windfield und ein super hübsches Bad. Das ganze Teilen wir uns mit unserem Mitbewohner Doug. Der ist auch ganz lässig drauf. Leider geht er in zwei Tagen für nen Monat weg. Gerade hat er ein Date deshalb haben wir uns ins Zimmer verzogen ;-P Unsere Vermieterin ist eigentlich das beste an dem Ganzen hier. Super nette, unterhaltsame und läsige Frau. Wir haben sie sofort gemocht, deshalb sind wir jetzt echt froh hier zu sein. Als wir zur Besichtigung des Zimmers gekommen sind fragte sie uns, ob wir zusammen in einem Bett schlafen. Bei ihrem Blick wussten wir auch nicht, ob ihr das so gefällt. Naja Kanadier sind da ja manchmal etwas spießig. Später erfuhren wir noch, dass eine sehr hübsche junge Frau auch interesse an der Wohnung habe. Aber da unsere Vermieterin etwas angst hat, dass bei denen was laufen könnte, dass nicht lange hält, und dann hinter her den Stress hat. Als wir heute eingezogen sind, hat sie uns auch erzählt, das Doug heute ein Date hat. Laut ihr es sei wohl kein Sex Date, sondern mehr so nen gute Freundin Date :-) So verklemmt ist sie also doch net. Sie hat auch 5 Kinder, die alle schon selber Kinder haben und verheiratet sind, obwohl die jüngste Tochter noch jünger ist als ich. Mit 17 hat sie geheiratet und hat jetzt ein Kind. Wir fühlen uns auf jedenfall pudelwohl hier. Jetzt muss das nur noch mit dem Job klappen, dann bleiben wir hier noch gerne länger! Was noch? Ah genau, wir waren jetzt übrigens in einem Art BIZ, bei dem wir uns erkundigt haben wegen der Joblage. Es war keine Überraschung zu hören, dass es zurzeit nicht viele freie Jobstellen gibt. Wir haben dann dort unsere neuen Resumes geschrieben. Mit diesen werden wir jetzt einfach von Laden zu Laden spazieren und denen klar machen, das wir das Beste sind was ihnen passieren könnte. Hoffe die Masche zieht *g* Sonst hat sich eigentlich noch nicht viel getan. Wir werden euch auch bald mal Bilder von unserer neuen Luxus Unterkunft hochladen. Kann ja jetzt nicht durch die Wohnung rennen und Bilder schießen wenn Doug grad sein (sex- :-D)Date hat. Also bis dann....

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Jetzt beginnt die Suche wieder....

Na wo sind wir wohl??? Ich verrats euch, wir sind in Vernon in einem Motel gelandet ;-) Aber erst mal von vorne. 2 Tage waren wir nun in Nelson. Kleines nettes Städtchen. Unser Hostel war sehr cool. Die alternativen people dort haben doch tatsächlich morgens erstmal ihr Grass ausgepackt und sich einen Joint gedreht. Danach fand ein Treffen auf der Balkon statt wo fleißig geraucht wurde. Ziemlich witzig. Naja aufjedenfall sind wir heute weitergefahren, Richtung Kelowna. Dort angekommen haben wir gleich zwei Wohnungsbesichtungen gehabt. Die erste Wohnung ist in West Kelwona. Ein paar Minuten mit dem Auto nach Downtown. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht, als wir in einer bonzen Straße gelandet sind. Das Haus ist riesig, so leben wohl nur die reichen Kanadier. Die Wohnung ist auch voll in Ordnung, hätten eine eigene Küche, eine großes Schlafzimmer und ein eigenes Bad. Blöd ist nur das kein Fernseher dabei ist. Die Vermieterin ist zusätzlich super nett. Danach ging es dann zu der anderen Wohnung. Die liegt etwas außerhalb, ca.20 Minuten von Kelwona aber nur 10 Minuten nach Vernon. Diese Wohnung hat ebenfalls eine eigene Küche sogar mit Spülmaschine, Sofa mit Fernseher, eigenes Bad und ein Bett. Also auch keine schlechte Wahl, leider hat noch jemand anderst Interesse.Bis jetzt haben wir uns auch noch nicht entschieden. Jedoch wollen wir in Kelowna ein bisschen länger verweilen und hier auch auf Jobsuche gehen. Damit werden wir wohl morgen beginnen. Mehr hat sich eigentlich noch nicht getan. Halten euch auf dem laufendem wenn sich in Sache Wohnung und Job mehr getan hat!

Achja noch eine kleine Anmerkung. Für alle die aus Ravensburg kommen bzw Ravensburg kennen, wissen dass das Wahrzeichen unserer Stadt der Mehlsack ist. Ich konnte es nicht glauben, wie es doch tatsächlich im englischen Lonely Planet beschrieben ist: Flower Sack (Mehlsack). So was gehört doch echt verboten!

Montag, 30. November 2009

So war es in Banff...

So hab uns gedacht, wir schreiben kurz noch einen Blogeintrag über die letzten Tage. Wie ihr ja wisst, waren wir 3 Tage im Jasper National Park. Von dort aus ging es weiter Richtung Banff. Ist auch alles kein Problem, da vom Jasper NP eine Straße direkt in den Banff NP geht. Der Wetterbericht brachte eigentlich Schnee, aber es regnete. Waren ganz froh darüber. Los ging die Reise. In Jasper bezahlten wir unser visiter permit($20) für den National Park. Dort wurde uns mitgeteilt, dass wir aber über Calgary fahren müssten, da die Straße in Banff gesperrt ist, weil es dort zu viel geschneit hat. Am Anfang dachten wir noch, so ein wenig Schnee kann uns nicht aufhalten. Also fuhren wir fröhlich drauf los. So nach ca 5 Minuten fing es dann schon an zu schneien. Leider blieb es nicht nur bei ein bisschen Schnee. Die Straßen waren schon nach kurzer Zeit komplett bedeckt. Ihr könnt euch ja vorstellen, was das für ne Rutschparty mit dem Van war. Ich hab schon gedacht, wir kommen nicht mehr lebendig an. Aber wie ihr seht, ist ja alles gut gegangen. Naja Schneefall in den Rocky Mountains ist halt ein klein wenig heftiger. Auf jedenfall brauchten wir schonmal 3 Stunden bis wir zur dem gesperrten Straßenabschnitt kamen. Wie konnte es auch anderst sein, dieser war noch immer gesperrt. Super, das bedeutete einen Umweg von mehr als 3 Stunden. Ziemlich angepisst haben wir uns dann trotzdem Richtung Calgary aufgemacht. Auf dem Weg haben wir uns überlegt, ob wir in Calgary bleiben. Da aber das Hostel in Banff schon ne Anzahlung von uns hatte und wir auch das Permit für 2 Tage bezahlt hatten, sind wir dann weiter Richtung Banff gefahren. Am Abend kamen wir auch endlich dort an. Naja über Banff kann man eigentlich nur sagen, dass es ein Touristengebiet ist. Ich glaub man findet selten so ne kleine Stadt mit so vielen Hostels, Hotels, Motels und Ferienhäusern. Die Stadt besteht aus Souvenirläden und Winterausrüstern. Mehr fällt mir eigentlich nicht wirklich zu Banff ein. Wir haben uns dort noch Heißequellen angeschaut. Die haben aber wahnsinnig gestunken. Wie nach verfaulten Eiern. Baden durften wir nicht, da dort Schnecken leben, die man bis jetzt nur dort gefunden hat. Ansonsten sind wir noch ein bisschen mit dem Auto durch die Gegend gefahren und haben ein paar schöne Bilder geschossen. Es war sogar eine Straße gesperrt, da dort Wölfe und die, in den Rocky lebende Wildkatze, in diesere Jahreszeit hausen. Abends gings dann ins Kino. In: The blind Side. Der Film war echt super, müsst ihr euch anschauen wenn er in Deutschland dann läuft. Unser Hostel war nicht wirklich der Hit. Internet funktionierte nicht, man brauchte 5 Minuten zum Tür auf- und zuschließen, da das Ding kaputt war, Küche war sehr dreckig und die Betten waren voll unbequem. Wenn man sich umdrehen wollte, war das ganze Zimmer wach, nur weil die Betten so gequietscht haben. Mehr gibts eigentlich nicht über Banff. So zogen wir am Samstag wieder weiter. Wir haben uns gedacht, wir lassen Calgary saußen (da jeder meinte das es dort nicht wirklich was zu sehen gibt) und gingen weiter Richtung BC. Ziemlich planlos sind wir ein bisschen durch die Gegend gefahren und schlussendlich in einer möchtegern bayrischen Stadt namens Kimberley gelandet. War aber ganz nett da, schließlich gab es auch ein Schnitzelhaus und Apfelstrudel. Heute sind wir dann weiter nach Nelson. Soll ne Hippie Stadt sein, haben wir bis jetzt noch nichts davon bemerkt. Aber auffallend ist, dass in unserem Hostel nur so Alternative people rumhängen. Wir fallen also total aus der Rolle. Beim Essen hat dann auch gerade einer ne Rede geschwungen über das ganze Thema. Ich war nur froh, dass wir in Ruhe essen konnten. Sind dann aber auch gleich nach dem essen verschwunden, bevor er noch mit uns anfangen konnte zu diskutieren. Heute hab ich mir dann noch ein Buch gekauft: the lovely bones. Das erste Buch das ich auf englisch lese. Mal sehen wie es klappt. Das morgige Ziel steht noch in den Sternen evtl. Revelstoke oder Kelowna. Kommt einfach in ein paar Tagen auf unseren Blog dann wisst ihrs ;-)

Donnerstag, 26. November 2009

Atemberaubende Schönheit Jasper National Park

Wie schon angekündigt haben wir uns weiter in Richtung Westen aufgemacht, um genauer zu sein in den Jasper National Park. Die Fahrt war wie erwartet mal wieder total langweilig bis zum National Park. Aber nur bis dorthin! Danach blieben die Augen bei uns stehen, denn so etwas geiles sieht man doch net alle Tage. Und nach kürzester Zeit liefen auch schon die ersten Tiere über den Asphalt, in diesem Fall eine Bighorn-Sheep Familie. Das Männchen war schon daran gewöhnt, der shooting Star zu sein und blieb sehr ruhig stehen. Die anderen 2 waren schon etwas scheu dagegen, was uns aber nicht daran hinderte, sie zu fotographieren. Nach kurzer Fotoshow machten wir uns weiter in Richtung Jasper, die gleichnamige Ortschaft. Auf dem Weg machten wir weitere atemberaubende Bilder von den Rocky Mountains und der Landschaft. In Jasper angekommen suchten wir uns eine Unterkunft. Diese war ziemlich schnell gefunden, da hier so gut wie alles auf Tourismus ausgelegt ist. Was wir nicht erwartet hätten, war, dass die Preise recht günstig waren. Wir erfuhren ein wenig später, dass unsere Unterkunft im Sommer den doppelten Preis hat. War uns im Moment dann recht egal.
Nach kleinem Einzug in die 1-Zimmer Wohnung, erkundeten wir die Umgebung. Nach kurzer Fahrt kamen wir an einem Aussichtspunkt an. Wie erwartet hatten wir die Aussicht auf Jasper und Umgebung. Einfach nur schön! Auch die 2 Seen auf der Strecke waren noch auf der Tagesordnung. Aber erst mal wurden wir von Wapitis (so ähnlich wie ein Reh) am Straßenrand aufgehalten. Der Foto war sofort bereit und wurde schon fast missbraucht :-D. Ok auf zum See. Dort konnten wir die Aussicht genießen und auch festhalten. Leider waren die Straßen in dieser Gegend alles andere als geräumt. Wenigstens war ein wenig Split auf der Straße, was das Fahren doch erleichterte. Auf dem Rückweg gingen wir noch zu der tiefsten Schlucht die es dort gab. Ging echt weit runter. Danach ging es wieder zu unserer Unterkunft.
Gut erholt erkundeten wir am nächsten Tag die Umgebung. Unbeschreibliche Bilder konnten wir sehen und machen. Aber seht selber. Nun ist es Abend und morgen gehts auf in Richtung Banff, dem National Park direkt unter Jasper. Mal sehen was uns dort erwartet. Aber wir hoffen doch noch mehr solcher Bilder und vll auch ein paar andere Tiere. Wir werden sehen.
Bis dahin......

Mittwoch, 25. November 2009

Edmonton

Drei Tage haben wir nun in Edmonton verbracht. Am ersten Tag, wie ihr ja schon wisst, waren wir im Nationalpark bei Edmonton. Der war richtig cool. Am zweiten Tag haben wir uns die weltgrößte Einkaufsmall angeschaut. Die Edmonton Mall ist wirklich genial. Es gibt dort nicht nur 500 Einkaufsgeschäfte (das absolute Paradies), sondern auch noch ein Spaßbad, Minigolfplatz, Eispatz,Aquarium mit Seelöwenshow,Vergnügungspark (dazu gehört eine Achterbahn mit 3 Loopings), ein mega cooles Kino....usw. Wir waren wirklich den ganzen Tag damit beschäftigt alles erstmal anzuschauen. ZUsätzlich fand an diesem Tag ein Icehockey Tunier der Mädelsjugend statt. Überraschenderweise war das ganze auch echt interessant. Die Mädels (ca. 12-15 Jahre) gingen echt voll ab. So zierlich wie die ausgesehen haben, waren die auf dem Eis nicht. Da ging es ganz schön zur Sache. Hätten wir denen gar net zugetraut. Wieso lernt man überhaupt Eiskunstlauf wenn es sowas cooles auch für Mädels gibt!!! So verstrich der Tag ganz schön schnell. Am nächsten Tag wollten wir nach Jasper, haben allerdings entschieden noch einen Tag länger zu bleiben. Wieso? Na klar! Wir waren ja noch gar net shoppen!!! Ne riesige Mall und wir waren nicht shoppen? Das geht ja mal gar net! So kam es, dass wir am nächsten Tag nochmals in die Edmonton Mall gingen. Dort wurde der Tag voll zum Shoppen ausgenützt. Nach geraumer Zeit gingen wir dann ziemlich glücklich (zumindest Steffi) zum Hostel zurück. Unser Hostel ist übrigens sehr cool. Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad (voll nobel) und einen eigenen kleinen Schrank, den man mit einem Vorhängeschloss abschließen kann. Zusätzlich kommt man nur in die Zimmer und das Hostel mit einer Art Chip-Karte. Also ein sehr sicheres Hostel. Ist ja auch klar, war ja auch früher mal ein Hotel. Pluspunkt ist auch noch, dass es direkt in Downtown liegt. Etwas blöd ist, dass es nur male (jungs) und female (mädchen) dorms gibt. So sind Matze und Ich in getrennten Zimmern, aber das coolste ist,
wir sind beide in einem 6 Bett Zimmer in dem wir komplett alleine sind.
Kann man gar niemand a Guts Nächtle wünschen ;-P Aber dafür kann man 6 Schränke belegen, jede Stunde das Bett wechseln und das beste ist, man hat ein eigenes Bad ;-)

Morgen ist aber dann unsere Edmonton Zeit vorbei und es geht in die berühmtesten National Parks Kanadas: Erst in den Jasper NP dann in den Banff NP. Ich glaub des wird ganz schon cool ;-)

Also daher geh ich jetzt ins Bett und wünsch euch wenigstens
ein gutes Nächtschen!!!

Sonntag, 22. November 2009

Jappy Jappy Yeh


Wir sehen was was ihr nicht seht :-D Unglaubliches hat sich ereignet! Wir haben Bisons gesehen. Erst von weitem und als Krönung standen auf dem Rückweg aus dem National Park 3 Bisons mitten auf der Straße. Und die wollten nicht mal so recht auf die Seite. Um nicht den ganzen Abend im National Park zu verbringen, fuhren wir langsam (ca 1m Abstand) an den 3 vorbei. Das war verdammt cool! Aber es ist nicht alles was wir heute sehen durften. Auch ein Biber ließ sich bei seinen Bauarbeiten beobachten. War ein richtiger Brocken der Gute. And least but not last haben wir auch noch einen Wolf und eine Art Hirsch gesehen. Von dem Hirsch haben wir nur leider kein Foto. Der war doch etwas zu schnell verschwunden. Bei diesen Vorkommnissen hat sich das Geld richtig gelohnt, was man bisher nicht immer sagen konnte.
Zu unserem Erstaunen saß am Eingang des National Parks jemand mit deutschen Wurzeln und merkte an unserm Dialekt, dass wir auch aus Deutschland kommen mussten. Mit voller Begeisterung ga
b er uns eine deutsche Beschreibung des Parks und einen Anstecknaddel von Kanada. Zum Schluss meinter er noch, nach 2 "Weizen" könne er auch perfekt Deutsch. :-D
Zwischenzeitlich sind wir in einem Hostel in Edmonton fürs Wochenende. Danach sehen wir weiter. Das Hostel ist echt super, da es eigentlich mal ein Hotel war, dass Umgebaut wurde.

So dass wars mal wieder fürs erste. Morgen gehts dann ins weltgrößte Einkaufzentrum. Mal sehen ob 1 Tag reicht um alles mal zu sehen.

Freitag, 20. November 2009

Back to the roads

Heute war es so weit, wir haben das Landleben in Winnipeg wieder verlassen und sind nun in Regina angekommen. Der Abschied ist uns echt schwer gefallen (besonders von den Katzen)!. In den letzten Tagen waren Louise und wir die einzigsten im Hause. Die anderen Wwoofer sind schon los und Kurt musste für 2 Wochen auf ne Schulung. Das bedeutete, unsere letzten Tage waren eigentlich voll chillig. Kaum arbeiten und viel chillen, so wie wir es am liebsten mögen ;-)
Louise wollte eine neue Ziege kaufen da sie eine verkauft hat. Sie fand auch eine im Internet. Da rief sie an und wollte sich ein paar infos über die Ziege holen. Aber die Frau sprach kein Wort englisch sondern nur deutsch. Glücklicherweise waren wir ja zu dem Zeitpunkt noch 3 Deutsche im Haus und so übersetzte Bine das Gespräch. Louise erzählte uns dann, dass es mehrere Städte in der Nähe Winnipeg gibt, wo fast nur Deutsche leben und diese daher auch kein Englisch können. Find ich ziemlich krass und ihrgendwie auch ziemlich bescheuert. Naja aber was machen wir: Na klar einen Tagesausflug nach Steinbach. Ihr habt es vielleicht schon gemerkt, Steinbach hört sich ziemlich Deutsch an. Wir haben aber bei unserem Ausflug nur eine Kassiererin und eine andere Frau Deutsch sprechen gehört. Keine Ahnung vielleicht haben wir mit den falschen Leuten gesprochen ;-P Auf jedenfall gab es dort ein super Spassbad, wo wir es uns im hot tub gemütlich gemacht haben.
Ansonsten hatten wir auch einen Soap Tag gemacht. Verschiedene Sorten wie Forest, Orange, Zimt und Schokolade haben wir gemacht. Riechen echt lecker die Seifen.
Am letzten Tag sind wir doch noch ein bisschen geritten. Das war ziemlich lustig, da Smoky (Matzes Pferd) keine Lust hatte und jede Minute stehen blieb. Ne Zeit lang wollte er gar nicht mehr weitergehen und blieb einfach mal 10 Minuten stehen. Daher sind wir nicht wirklich lang geritten.
Das wars eigentlich schon. Nun sind wir auf dem Weg Richtung Edmonton, Jasper, Banff und Calgary. Danach soll es nach BC gehen da dort der Winter nicht so kalt sein soll (aber trotzdem immerhin -20). Wir freuen uns jetzt auf jedenfall auf die Rocky Mountains und hoffen das wir dort auch mit unserem Auto noch fahren können ;-)

PS: Haben auch noch ein paar Bilder der Farm online gestellt!

Mittwoch, 11. November 2009

Wir habens getan, zum aller ersten Mal ...


Ich kanns selber noch net glauben, aber tatsächlich haben wir uns getraut
und heute unsere erste Reitstunde bekommen. Unglaublich, aber es hat
supi funktioniert. Naja wir haben natürlich auch die easy going Pferde
bekommen ;-P Aber trotzdem, wir sind ganz schön mutig!!!
Es hat uns auf jedenfall Spaß gemacht und deswegen folgt morgen die
nächste Reitstunde.
Außerdem hab ich (Steffi) heute meine erste Ziege gemolken.
Hab mich nicht mal so dumm angestellt. Fühlt sich sehr lustig an ne Ziege
zu melken, solltet ihr auch mal ausprobieren *g*
Außer den zwei Highlights war heute kein großartiges Programm. Wir
hatten die Aufgabe Holzbalken hin und her zu schleppen. War also eher
uncool. Außerdem ist Masami heute Richtung Toronto aufgebrochen. Sind
jetzt nur noch 3 Wwoofer. Aber wir bleiben auch nur noch bis Anfang nächster Woche dann geht es weiter Richtung Westen. Planen gerade wo es hingehen soll und vorallem wo wir was zum arbeiten finden ;-P
Also dann schau ich mal weiter...

Dienstag, 10. November 2009

Kommentare

Danke für die vielen Kommentare. Freuen uns immer rießig welche zu haben und dachten schon, dass niemand den Blog mehr liest. Dachten wir bis zum Letzten:-) Nun sind es 6. Also weiter so :-)

Bilder sind jetzt wirklich online....

Sorry an alle das die Bilder doch noch net online waren. wir mussten doch schneller in den Stall und danach haben wir dann einen Filmabend gemacht! Daher haben wir sie erst heute hochgeladen...
Und Liebe Mama und Papa Pfleghaar,
uns geht es gut ;-) macht euch also keine Sorgen.

Viel Spass beim Bilder anschauen...

Montag, 9. November 2009

Das Leben auf der Farm

endlich ist mal wieder Zeit für einen Eintrag in unseren Blog. Wir sind nun seit einer Woche auf unserer Wwoofer Farm in Winnipeg und es macht riesig Spass. Wir dürfen hier so gut wie alles machen. Morgens und abends geht es immer in den Stall. Dort werden die Tiere gefüttert, die Ziegen werden gemolken, mit einer kleinen Ziege wird jeden Morgen eine kleiner Spaziergang gemacht, suchen die Eier der Hühner und bringen die Pferde raus oder rein. Am Mittag machen wir fast täglich etwas anderes. Wir haben schon Heuballen gestapelt, haben Honig und Sahne gemacht, Farbe aus Ton hergestellt, welche wir zum streichen eines Zimmers genutzt haben und einen Milchworkshop. Dort haben wir Mozzarella, Feta, noch eine Käsesorte (aber keine Ahnung wie die heißt), Butter, Eiscreme und Joghurt hergestellt. War sehr interessant zu erfahren wie diese Produkte hergestellt werden und vor allem wie easy das alles ist. Bald haben wir auch unsere erste Reitstunde, wovor Steffi auch ein klein wenig schiss hat. Aber auch Matze vertraut der Sache auch noch nicht wirklich. Ich (Steffi) lerne ab morgen auch, wie man die Ziegen melkt, darauf freu ich mich total. Ziegenmilch schmeckt übrigens nicht wie Kuhmilch. Wir würden sagen, der Geschmack ist leicht gewöhnungsbedürftig. Kuhmilch schmeckt halt doch viel besser als Ziegenmilch.

Wir sind auch nicht die einzigen Wwoofer hier auf der Farm. Zwei Mädels(eine aus Deutschland und die andere aus Japan) sind mit uns hier. Das ist auch viel unterhaltsamer. Am Abend machen wir dann auch immer ein Programm für uns. Filmeabend, Spieleabend, ein gemütlicher Abend am Lagerfeuer oder Kurt und Louise suchen ihre alten Fotoalben heraus. Also ihr merkt es vielleicht schon, uns geht es hier eigentlich ganz gut. Wir haben euch auch Bilder von der Farm online gestellt, dann seht ihr wie es hier aussieht. Klasse finde ich, dass die Farm klein ist aber trotzdem allein von ihren wenigen Produkten (Eier und Milch für sich selber und Kühe und Pferde zum Verkauf) Überleben kann. Es gibt hier Milch von den Ziegen mit denen sie Käse, Sahne, Butter, Seifen, Joghurt und Quark herstellen. Ebenfalls pflanzen sie viel Gemüse, so dass sie das ganze Jahr von der Ernte essen können. Sie machen sogar eigene Medizin aus verschiedenen Kräutern. Stini (Steffis Tante) würde sich hier pudelwohl fühlen. Milchprodukte kosten in Kanada viel mehr Geld als in Deutschland. Aber nur deswegen, da sie wollen, dass die Farmer einen fairen Preis bekommen und damit überleben können. Find ich ne klasse Sache. Daher gibt es hier auch viele kleine Farmen.

Leider gibt es einige Sachen die wir nicht so klasse finden. Denn ihr Haus ist es sehr dreckig und unhygienisch. Wir nennen euch mal ein paar Beispiele. Es leben zwei Katzen und zwei Hunde im Haus. Die Tiere essen von unseren Tellern obwohl sie eigene haben. Wenn man sich irgendwo hin setzt hat man alles voll mit Haare. Daher haben wir seit einer Woche nicht unsere Klamotten(außer Unterwäsche) gewechselt, weil es ja eh sofort wieder so aussieht. Die frisch gelegten Eier werden mit demselben Lappen abgeputzt wie das Geschirr. Naja wie der Lappen aussieht und stinkt will ich euch gar nicht näher beschreiben. Das Bad ist einfach nur sehr sehr sehr sehr eklig, da wurde bestimmt seit Monaten nicht mehr geputzt. Unter der Klobrille sind mehr Haare als das Jahr Tage hat. *würg* Und das tollste ist, wir dürfen nur 2 mal pro Woche duschen! Ich geb es zu: Wir stinken nach Bauernhof. Die Farm hat hier ein Wassertank und dieser wird jede Woche gefüllt. Wenn der leer ist, dann gibt es halt gar kein Wasser mehr. Für niemanden, auch nicht die Tiere. Daher müssen wir halt einwenig sparsam damit umgehen. Da es hier echt unhygienisch ist, sind auch alle krank. Matze hatte schon nach wenigen Tagen eine Grippe eingefangen. Zwar nur einen Tag, aber selbst der wäre mit etwas mehr Hygiene nicht nötig gewesen. Daher werden wir wohl nicht ewig hier bleiben. Obwohl sonst echt alles hier voll geil ist.

Außerdem haben wir nun erfahren, dass wir einen Blockheater brauchen damit das Auto im Winter hier überlebt. Also werden wir uns mal wieder in ne Werkstatt begeben und schauen lassen ob wir einen haben und wenn nicht wie viel das ganze kostet. Vielleicht kann auch Kurt nach unserem Van schauen, da auch er einen Ford fährt. Andererseits werden wir uns vielleicht auf den Weg nach BC begeben und dort im Winter verweilen. Denn dort gehen die Temperaturen nicht unter

-20°C. Wir werden sehen wie es weitergeht. Hier in Winnipeg können die Wintertemperaturen bis zu

-40°C erreichen. Da es sehr flach in Manitoba ist, werden auch immer 2 Temperaturen im Radio angesagt. Eine ist die wirkliche Temp. und die andere ist die wie es sich mit Wind anfühlt. Und die ist meistens 5 bis 10°C kälter. Wenn es dann mal -40°C erreicht hat schließt hier alles und keiner geht bei diesen Temperaturen außer Haus. Die Schüler haben hier also kein Hitzefrei sondern tatsächlich Kältefrei. So nun ist Abendzeit und wir gehen raus in den Stall also

See you later

Dienstag, 3. November 2009

Happy Halloween

An Halloween gehts hier echt ab. Denn ganzen Tag laufen die Leute verkleidet durch die Gegend. Und übrigens, an Halloween werden nicht unbedingt gruslige Kostüme angezogen. Löwe, Bunny, Prinzessin, Footballer, Banane, Pipi Langstrumpf waren nur ein paar der Kostüme, die wir gesehen haben. Errinnert eher an unsere Fasnet. Am Abend waren wir dann alle im Hostel und haben auf die Kinder gewartet. Denn hier ziehen die Kinder zusammen mit ihren Eltern um die Häuser und dann heißt es: "trick or treat"(heißt soviel wie Süsses oder Saures). Dann gab man ihnen eine Packung Chips und was süsses zum Trinken und schon waren sie an der nächsten Türe. Irgendwie war das echt witzig. Vor allem ist Dog (Name der Katze vom Hostel) in die erste Reihe gestanden und miaute die Kinder an. War sehr witzig zu beobachten.
Dog ist sowieso eine Nummer für sich. Sehr kuschelbedurftig
und läuft einem solange miauend hinterher, bis er seine Streicheleinheiten
auch bekommt. Echt süss, aber irgendwann nervt das ganz schön. Ein Student, der dort das halbe Semester wohnt, meinte schon, dass die Katze einem sogar bis zur Bushaltestelle hinterher läuft. Naja zurück zu Halloween.
Wir sind dann später mit der Hostelbesitzerin und den anderen Studenten
zu einem Halloweenhaus gefahren. Anscheinend die größte Sensation an Halloween dort. Da mussten wir natürlich auch hin. Halb Thunder Bay hatte sich dort versammelt und das Gruselhaus angeschaut. Jedoch war es, außer ein bisschen Deko und ein paar Monstern, die die Leute erschecken wollten, nichts besonderes. Alles ziemlich crazy. Besonders lustig war es, als ein verkleideter Mann mit einer Kettensäge durch die Menge durch rannte. Die Leute haben wie die verrückten geschriehen und sind wie wild durch die Gegend gerannt. Es war wirklich ein lustiger Abend. Ein Kanadier würde sagen: It was awesome!

Inzwischen ist Halloween wieder vorbei und wir auf dem Weg nach Winnipeg. Gegen Abend werden wir dann auf unserer Farm eintreffen. Im Moment stehen wir nun im Stau, da unser Highway wegen eines Unfalls geschlossen ist. Da wir hier irgendwo im Nirgendwo stehen gibt es auch nur einen anderen Weg den wir fahren könnten. Dieser wäre aber ein großer Umweg und vor allem müssten wir in die USA reinfahren! Und jeder weiß ja, dass das ein mega Stress mit den Personalien wäre. Also warten wir nun im immerhin schon ca. 80 km Stau bis es weiter geht.

Indem Sinne warten wir mal weiter und berichten euch bei nächsten Mal
über das Leben auf einer echten kanadischen Farm.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

l'agitant siège dans quebec

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, waren wir die letzten Tage im französischen Teil von Kanada. Die ersten 3 Tage verbrachten wir in Quebec. Die Fahrt dorthin war etwas beschwerlich, da wir von einem Schneesturm überrascht wurden. Nach 12 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich in Quebec an und machten uns auf die Suche unseres Backpackers. Dieses fanden wir auch ohne weitere Probleme und verbrachte denn Abend mit den anderen Travellern vor dem Fernseher. Dieser war bestimmt 6 Mal so groß wie ein gewöhnlicher. Also echt ein hammer Ding. Am nächsten Tag ging es in die wunderschöne Altsadt Quebecs. Wir bestauten die Gebäude aus Kriegszeiten, schöne Kirchen, Basiliken und schlenderten durch die Gassen. Eine wirklich wunderschöne Stadt. Leider hat sie auch ihren Preis. Egal wo man parkt, überall musste man zahlen. Das Hostel war alles andere als billig. Wir zahlten dort für einen 8 Bettzimmer mehr als in Montreal für ein Doppelzimmer. Ziemlich krass. Wir nützen die zwei Tage vollstens aus, um uns Quebec anzuschauen. Am letzten Abend stieg dann eine Party in unserem Backpackers. Das war wirklich very funny. Dabei lernten wir auch ein paar verrückte Studenten kennen. Es war wirklich ein lustiger Abend. Leider war die Nacht (für Steffi) ziemlich beschissen. Denn natürlich schliefen in dem 8 Bettzimmer außer mir nur Jungs. Diese haben beschlossen einen Schnarchchor aufzumachen. Es war schrecklich, denn einer war lauter als der andere. Ich hoffe das ich nie wieder so eine Nacht erleben muss. Aber auch im Nebenraum, ein 10 Bettzimmer, ging die Post ab und etwas später noch auf der Toilette. Man konnte es nicht überhören :-)
Als die Nacht endlich vorbei war, ging es weiter nach Montreal. Dort blieben wir ebenfalls 3 Tage. Montreal ist eine super Stadt zum einkaufen, eine shopping mall neben der nächsten. Leider sind unsere Rucksäcke schon am Platzen darum gingen wir nicht zum Shoppen. Am anderen Tag gingen wir ins Biodome und Insectarium. Dass Biodome ist ein Zoo, der in einem riesigem Haus ist. Dort gibt es 4 verschiedene Bereiche: Regenwald, Antarktis, Wasserwelt und Wald. Dort lief man durch die einzelnen Bereiche und konnte die Tiere und Pflanzen bestauen, was wirklich interessant war. Danach ging es in das Insectarium. Dort gab es eine riesige Auswahl an verschiedenen Spinnen, echt eklig. Aber Matze hat von jeder einzelnen ein Foto gemacht, damit sie jeder bestaunen kann. Anschließend machten wir mit einem kleinen Zug eine fahrt durch den Botanikumgarten. Am heutigen Mittwoch ging unsere Reise wieder weiter. Endlich wieder in einer Englischsprachigen Provinz. Also mal sehen was wir da noch so erleben werden....

PS: Nein wir können natürlich immer noch kein Französisch. Die Überschift hat uns das Internet übersetzt ;-) Soll übrigens heißen: Aufregende Tage in Quebec! ( Hoffe das steht auch da *g*)
Bilder kommen noch in den nächsten Tagen

Freitag, 23. Oktober 2009

Die letzten Tage in Nova Scotia...

Unsere Tage in Nova Scotia sind gezählt. Bald geht es auf in die Weiten Kanadas. Aber bevor es los geht, entschlossen wir uns, einen 2 Tages Trip nach Cape Breton Island zu machen. Schon sehr früh am Sonntag ging die Reise los. Nach ca 5 Stunden fahrt erreichten wir den Cape Breton Highland National Park, der unter anderem einer der schönsten Trails von Kanada hat. Wir schnappten uns ein Tagesticket(reichte bis am nächsten Tag um 16 Uhr) und los gings. Wir entschieden uns für einen Wanderweg, der schöne Aussichten und möglicherweise Walesichtungen versprach.Leider bekamen wir nur die schönen Aussichten zu sehen aber leider keine Wale. Allerdings hörte man die Rufe der Wale, was wenigstens ein kleiner Trost dafür war.
Zum Glück gab es ja nicht nur einen Wanderweg und hofften beim nächsten Wale zu erblicken. Da der Wind aber ein wenig zu stürmisch hier war, entschlossen wir uns bald wieder zum Auto zurück zu kehren. Zwischenzeitlich meldete sich auch unser Magen zu wort. Daher machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant, welches in kurzer zeit gefunden wurde. Glücklicherweise hatten die Restaurants noch offen, aber grad nur noch eine Woche, da nun die Saison vorbei ist. Dort ließen wir uns das Essen schmecken. Satt und müde suchten wir unser Hotel auf. Dieses entpuppte sich als echtes Schnäppchen. Wir hatten ein doppelt Zimmer mit eigenem Bad und das für gerademal 50 Cad(=32€). Super billig und sehr sauber.Leider waren wir die einzigsten Gäste. Da wir aber schon müde waren, ging es auch bald ins Bett. Frisch ausgeschlafen und wieder voller Energie wollten wir durchstarten. Leider wollte das Wetter aber nicht wie wir. Es stürmte und regnete in strömen. Trotzdem machten wir uns auf und fuhren den kompletten Trail durch. Wir genossen wahnsinnige Aussichten.Leider konnten wir unsere geplante Whale watching Tour nicht machen,da die Wetterverhältnisse es nicht zuließen. Dann müssen wir wohl im Frühling eine whale watching Tour auf Vancouver Island machen. Wir genossen also die wunderschönen Aussichten, machten eine Wanderung durch einen 350 Jahren alten Wald und schauten uns Fleischfressende Pflanzen an.Wir entschlossen aber, nur kleine Wanderwege zu nehmen, da es auf den Bergen geschneit hatte und es daher sau kalt war. Nach zwei wunderschönen Tagen, machten wir uns wieder auf den Weg nach Halifax.
Hier genießen wir unsere letzten zwei Tage bevor es in das 4000 km entfernte Winnipeg geht, wo wir auf einer Farm arbeiten werden.
Es ist eine Organic Farm und wir werden dort den Farmen einwenig zur Hand gehen. Dafür bekommen wir ein Zimmer und warme Mahlzeiten.
Also wir werden uns jetzt noch richtig winterlich einkleiden, da es in Manitoba schon deutlich kälter ist. Also bis dann...

PS: Inzwischen haben wir auf der Fahrt nach Quebec unseren ersten heftigen Schneestürm erlebt! Sehr cool.

UND Bilder vom Cape Breton sind Online!!!

Freitag, 16. Oktober 2009

Der Arzt - Besuch

Leider wurde meine nervende Blasenentzündung nicht besser. Deshalb war ein Arztbesuch am Dienstag unumgänglich. Bevor wir aber zu einem Arzt gehen konnten, mussten wir uns bei meiner Krankenversicherung melden. Laut Unterlagen musste ich zu einem Arzt gehen, den die Krankeversicherung bestimmt. Also wie gesagt meldete ich mich bei der Versicherung. Als Antowrt bekam ich, dass ich mir einen x beliebingen Doctor raussuchen soll. Da fragt man sich schon, für was muss man sich da melden? Naja das nächste Mal wissen wir es. Wir holten die Yellowpages (Gelbe Seiten) und suchten ein paar Ärzte heraus. Ruckizucki und schon gings los. Die ersten 4 Ärzte waren ganz in der nähe, quasi eine Straße weiter. Diese waren natürlich unsere ersten Anlaufstellen. Dort angekommen, erzählte ich der Arzthelferin mein Leiden. Doch diese schaute uns nur an und sagte: Wenn sie kein Patient bei uns sind, dann können wir sie auch nicht behandeln. What the Fuck??? Ich bin doch gerade ein kranker Patient. Es blieb uns tatsächlich nichts anderes übrig als einen neuen Doktor zu finden. Ich hab mir schon überlegt ob sie mich wohl genommen hätten, wenn ich halb tot vor ihr gelegen wäre, oder ob sie gesagt hätte: Sie sind kein Patient daher können wir sie nicht behandeln. Naja ärgern brachte nichts, also machten wir uns zum Nächsten auf. Natürlich waren wir dort auch keine Patienten und waren somit auch keine annehmbare Patienten *surprise surprise*!!! Aber wenigsten gab uns diese Arzthelferin einen guten Tipp : Wir müssen zu einem WALK - IN DOCTOR!
Gut zu wissen! Hätte uns das nicht schon die Krankenkasse sagen können oder zumindest die letzte Arzthelferin??? Was solls. So machten wir uns zu einem walk-in Doc auf. Glücklicherweise kamen wir gerade zur Mittagspause an. Dies hatte den Vorteil, dass es noch keine große Warteschlange vor uns gab. Doch mit der Zeit sammelten sich doch tatsächlich ca. 12 Leute vor der Arztpraxis. Supi, aber da wir ziemlich schlau sind, *g*, haben wir uns geschwind pünklich in die Reihe gestellt, damit wir einen sagenhaften 3 Platz hatten. Denn die Patienten werden in der Reihenfolge aufgerufen, wie sie kommen. Wir konnten aber echt froh sein, dass wir den Warteraum schnell verlassen konnten. Denn es haben einige Leute einen Mundschutz von den Arzthelferinnen bekommen. Da fragt man sich schon, was die schlimmes haben könnten. War irgendwie echt gruslig. Aber wie gesagt wir waren in null koma nichts an der Reihe. Meine Angst, dass ich evtl. die Ärztin nicht verstehen könnte war im nu verflogen. Denn es war kein Problem ;-) Nach ca. 5 Minuten war klar, dass meine Vermutungen richtig waren und so gab sie mir ein Antibiotika. Nach 45 min Wartezeit auf Steffis Medikament machten wir uns auf den Heimweg. Hoffen wir dass es mir bald wieder besser geht und die Reise weitergehen kann ;-)

Montag, 12. Oktober 2009

Jetzt sind Bilder online ;-)

Da wir gerade ein bisschen Zeit übrig haben, dachten wir uns, wir stellen mal ein paar Bilder online!! Also viel Spass beim durchschauen....

Samstag, 10. Oktober 2009

Happy Thanksgiving

Wir müssen gestehen, viel können wir euch nicht berichten. Die letzten Tage waren total unspektakulär. Unsere kompletes Regenprogramm ist aufgebraucht, da es seit Tagen nicht aufhört zu regnen. Sehr uncool. Zusätzlich hat sich Steffi auch noch ne Blasenentzündung geholt und ist den halben Tag beschäftigt aufs Klo zu rennen. Glücklicherweise haben wir das Thanksgiving weekend und da wäre sowieso nicht viel los. Außer uns sind auch alle ausgeflogen um ein großes Thruthahn Festmahl bei der Familie zu genießen. Also wie ihr seht, waren die letzten Tag nicht voller Highlights gefüllt. Daher werden wir euch ein paar Details über Kanada erzählen:

- Riecht man einen unbekannten Duft, kann man sich sicher sein, dass ein Stinktier nicht weit ist. Während auf Deutschenstraßen Füchse und Katzen überfahren werden sind es hier Stinktiere, Stachelschweine und Waschbären.

- Wasser hat hier keinen Wert, da Kanada mehr als reichlich davon hat. Deshalb bekommt man in Restaurants dieses umsonst ( aber nur ohne Kohlensäure). Da sie aber denken das ihr Wasser verunreinigt ist, wird überall Chlor hineingetan. Mmmhhh... Mineralwasser mit Chlorgeschmack, wirklich ziemlich eklig. Und übrigens Wasser mit Kohlensäure muss man hier wirklich suchen, gibt es kaum.

- Auf den Highways (Autobahnen), die hier ziemlich oft 3-4 spurig sind, sieht man öfters Jogger, Fußgänger oder auch Quadfahrer. Die laufen oder fahren einfach mal über einen Highway oder machen einen Spaziergang auf dem Sicherheitsstreifen. Naja die Autos fahren ja gerade Mal
110 und schneller.

- Die sogenannten Trucks (Lastwagen) fahren auf den Highways gerade mal schlappe 110. Wenn man bedenkt das die noch viel größer als in Deutschland sind. Nicht nur einmal hat uns ein Truck überholt *g*

So das waren ein paar Details aus dem schönen aber leicht verrücktem Kanada. Wir werden uns nun eine Thanksgiving Pizza in den Ofen schieben. Bis dann...

Sonntag, 4. Oktober 2009

Kejimkujik


Ob ihrs glaubt oder nicht, aber wir haben tatsächlich dieses Mal kein Glück gehabt, denn wir haben Schlangen gesehen. Eigentlich nur für Steffi schlimm.
Aber erstmal von vorne. Wir entschlossen uns am Mittwoch in den Kejimkujik National Park zu gehen. Nach 2 Stunden im Auto haben wir diesen auch erreicht. Dort wurde zu Begin eine ganze Palette an Tieren angekündigt. Um ein paar zu nennen: Schildkröten, Biber, Schlangen und natürlich Schwarzbären. Wir hofften natürlich, dass wir auf KEINE Bären und Schlangen stoßen. Danach ging es zum Kanuverleih. Dort schnappten wir uns eines und paddelten den Fluss rauf, voller Hoffnung Schildkröten und Biber zu treffen. Wir paddelten und paddelten, doch irgendwie entdeckten wir nichts von allem. Sogar an einem großen Biberbau war es ruhig. Also machten wir uns, mit etwas Enttäuschung, wieder auf den Rückweg. Nun versuchten wir unser Glück zu Fuß. Der Nationalpark erstrahlte in all seiner Farbenpracht was ihn unbeschreiblich schön machte. Leider hatten wir auch beim wandern kein Glück, deshalb machten wir uns wieder auf den Heimweg. Am nächsten Tag ging es dann zum Seaside Kejimkujik Nationalpark. Dort wurden uns übrigens gar keine Tiere angekündigt. Fröhlich wanderten wir los. Und dann ist es passiert! Da war sie! Eine grüne kleine Schlange! Iihhh. Steffi stand kurz vor einem Herzinfarkt. Warum ausgerechnet Schlangen??? Naja nach dem ersten Schock ging es dann trotzdem weiter. Was sich auch lohnte, den die Aussicht war wirklich atemberaubend. Am Meer angekommen hörten wir komische Geräusche, was wohl das sein könnte?! Wir schauten auf das Meer hinaus und entdeckten tatsächlich eine Gruppe von Robben die sich sonnten. Sehr cool! Wir entschlossen uns den langen Wanderweg zu nehmen und stapften drauf los. Dieser war wirklich ziemlich matschig an einigen Stellen, aber dank unseren Wanderschuhen kein Problem. Auf unserem weiteren Weg entdeckten wir tatsächlich noch 3 weitere Schlangen (ganz toll). Aber wir können froh sein, einen Bären haben wir nicht angetroffen. Dafür ein kleines süßes Stacheltier. Nach ein paar Stunden in einem wirklich unglaublich schönen Nationalpark ging es dann wieder Nachhause.

Neuigkeiten:

Unsere Jobsuche war hier nicht erfolgreich und daher werden wir nun erstmal die
2 Wochen hier noch nützen um uns zu erkundigen wo wir bessere Chancen haben. Naja, wir haben zumindest rausgefunden, dass es im Westen deutlich besser mit dem Jobangebot aussieht. Da wollten wir ja sowieso hin.

Und kaum zu glauben, aber in Jasper (im Westen Kanadas) schneit es schon, ziemlich cool.

Samstag, 26. September 2009

Road Trip

Da wir in Ontario leider die Erfahrung machen mussten, dass man dort ohne einen Führerschein aus Ontario keinerlei Versicherung bekommt oder nur so teure, die sich kein normaler Mensch leisten kann. Und da dort gestreikt wird, war auch kein Führerschein in Aussicht! Darum entschlossen wir uns, nach sehr netter Hilfe in einem Service Center von Owen Sound, auf den Weg ganz in den Osten nach Halifax zu machen. Da sollten wir dann auch eine Versicherung mit internationalem Führerschein bekommen, zumindest sagte dies ein netter Herr am Telefon.

Nun ging also unser Road Trip los. Dieser führte uns über Montreal, die Hauptstadt Quebecs, welche mit unter die schlechtesten Straßen auf Autobahnen hat. Gefolgt von Nova Scotia und Ontario. New Brunswick war das einzige Bundesland mit guten Straßen!
Da es schon später geworden war, fuhren wir auf unseren Campingplatz zum übernachten. Am nächsten Morgen machten wir uns weiter Richtung Halifax auf. Leider wurden die Straßen immer schlimmer. So was haben selbst die Italiener nicht einmal, obwohl dort die Straßen auch unter aller Sau sind! Aber auch diese Straßen konnten unsere Reise nicht aufhalten. Am Abend erreichten wir Fredericton. Erschöpft suchten wir nach unserem Campingplatz, der aber irgendwie gar nicht dort war, als es uns google angezeigt hatte. So fuhren wir etwas planlos durch die Gegend und fanden schließlich auch einen Campingplatz, auf dem wir uns erholen konnten. Etwas erholt ging es nun auf den Endspurt Richtung Halifax, welches wir dann auch nach 5 Stunden Fahrt erreichten.
Für den ersten Abend suchten wir uns, wie auch die letzen 2 Tage, einen Campingplatz zum übernachten. Dank Informationscenter, eine sehr gute Erfindung hier in Kanada, fanden wir auch sehr schnell einen. Nachdem wir angekommen waren gingen wir noch ein paar Sachen einkaufen und machten uns schließlich daran eine Wohnung bzw. ein Zimmer zu finden. Stellte sich dann doch etwas schwieriger raus als gedacht! Genau so ging es uns auch mit der Arbeitssuche, welche wir heute immer noch suchen! Nach 2 Tagen fanden wir eine Anzeige auf Kijiji, die wir auch sofort angerufen haben. Und tatsächlich, wir hatten ein Zimmer. Nicht all zu groß aber genug Platz für uns beide.


Hier die Kontaktanzeigen:

Auf Deutsch übersetzt, da sicher ein paar nicht so ganz der englischen Sprache mächtig sind:

Raum zu mieten in meinem privaten Zuhause für 500 CAD

Alles inklusive in meinem privaten Zuhause

Verfügbar am 1.Oktober. Miete von Monat zu Monat. Sehr sauberes, ruhiges Zuhause. In der Nähe von Drogeriemarkt, Wal-Mart, Sobeys und der Bushaltestelle. Alle Nebenkosten inklusive. Suche einen sehr ruhigen Studenten!


Immerhin konnte es ja nach so einer Anzeige nicht dreckig sein! OK wir nahmen das Zimmer nachdem wir es angeschaut hatten. Nur was ein wenig komisch war, war unsere Vermieterin. Diese wollte sofort das Geld haben und nahm uns mit ihrem BMW Jeep mit zur Bank. Als Matze dann das Geld aus der Bank holte fragte sie Steffi mindestens 3x ob wir auch beide „Clean“, was so viel heißt wie Sauber, nehmen keine Drogen, Alkohol usw., bedeutete. Klar sind wir das! Was glaubt die denn, dass wir ihr gleich auf die Nase binden, dass wir jeden Abend Party machen und uns voll dröhnen. :-P Nun hatten wir also unser Zimmer zumindest für 1 Monat. Jetzt sind wir auf der Suche nach Arbeit und erkunden Halifax. Noch zum Schluss ein paar gute Neuigkeiten! Wir haben nun eine Versicherung und auch Nummerschilder. Nun kann es losgehen! :-D

Sonntag, 20. September 2009

Auf zum Zipfel

Nach ca 1,5h erreichten wir unser Ziel, die Niagara Fälle. Für jeden der Kanada besuchen möchte: Sucht euch schönere Ziele aus, da es nur Wasser ist, welches den Berg runter fließt. Und dafür muss man sogar noch 20 CAD oder 18 USD Parkgebühren bezahlen. Auf Postkarten sehen die Wasserfälle deutlich besser und spektakulärer aus!
Nachdem wir die (langweiligen) Niagara Fälle angeschaut hatten machten wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz. Unsere Suche wurde sehr erleichtert, da es in fast jeder noch so kleinen Stadt bzw Örtchen ein Info-Center gibt, bei dem man alle Unterlagen finden kann die man benötigt, wie z.B. wo Campingplätze sind. Dort wurden uns 3 Plätze empfohlen, was uns die Entscheidung sehr abnahm, auf welchem wir die Nacht verbringen wollten: Nämlich auf dem Billigsten. Dort angekommen stellten wir fest, dass zu dieser Jahreszeit nicht wirklich viele Camper mehr unterwegs sind, da wir fast die Einzigen dort waren. Uns war es aber egal und wir fuhren in das nächste Örtchen um einzukaufen.
Am nächsten Morgen machten wir uns Richtung Norden auf. Unser Ziel war ein See namens „Conestogo“ natürlich inklusive Campingplatz. Ganz zufällig waren wir hier sogar die Einzigen, die dort Campen wollten. Auch diesen Campingplatz verließen wir sehr gerne wieder und hofften noch etwas nördlicher auf ein paar Camper, bei den Sauble Falls, zu stoßen. Wir staunten nicht schlecht als wir am Sauble Beach standen. Dort konnte man mit dem Auto direkt an den Strand fahren. Dies nutzen wir sofort aus ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Wo kann man denn sonst noch auf den Strand fahren? Bei unserem Ziel, den Sauble Falls angekommen, wurden wir positiv vom Campingplatz und den Leuten die dort arbeiteten überrascht. So nette und zuvorkommende Menschen findet man nicht alle Tage. Und wir waren dort nicht die einzigen Camper.
Abends machten wir uns auf zu den Sauble Falls, aber es war anders als wir es erwartet hätten. Anstatt eines Wasserfalls der Größe Niagara Fälle, erwartete uns ein kleines Flüsschen mit ein paar wenigen Wasserfällen. Max Fallhöhe waren 60cm. Aber es war trotzdem sehr nett, sich auch mal so etwas anzuschauen.
Nach angenehmer Nacht machten wir uns auf Richtung Tobermory, ein kleines aber sehr nettes Fischerdörfchen am Ende des Zipfels. Dort bekamen wir den Tipp, den Bruce Peninsula National Park anzuschauen, was wir auch schließlich taten. Da wir auch Wanderschuhe im Gepäck haben, war nun die Zeit gekommen, sie auch mal zu Testen. Darum wählten wir den schwierigsten aller Wege, der mit vielen Steinen übersäht war. Es gab sehr viel zu sehen, als wir schließlich die Grotte und den Aussichtspunkt erreicht hatten. Angekündigt wurde auch am Anfang, dass es Bären und Schlangen geben könnte, gesehen haben wir leider keins von Beidem. War auch besser so, denn Steffi wäre bei der ersten Schlange keinen Meter mehr gelaufen und Matze hätte sie dann tragen dürfen oder Steffi wäre in Ohnmacht gefallen. Zum Glück ist nichts davon passiert. Nach 2-3h Wanderung blieben uns sehr schöne Erinnerungen und auch ein paar Bilder.
Übernachtet haben wir auf einem kleinen Campingplatz mit Bärenwarnung, zumindest wenn man das Essen draußen vergisst. Und nicht zu glauben, dieser Campingplatz hatte sogar Internet Zugang den wir natürlich ausnutzen. Nur leider muss man sagen, ist es an der Küste sehr Windig! Daher konnte man nachts nicht unbedingt gut schlafen.
Der Tag war nun endlich da und schon hatten wir etwas zu feiern. Die liebe Steffi wurde doch tatsächlich 1 Jahr älter, was aber nicht heißen muss dass sie nun mit 22 schon zum alten Eisen gehört. Leider konnte Matze leider nicht das bieten, wie er es in Deutschland gemacht hätte. Darum gingen wir erst mal Wäsche waschen, was dringend notwendig war. Nach getaner Arbeit ging es frühstücken. Es gab die gewünschten Donuts und noch eine Schokimilch. Nach wunderbarem Frühstück ging es auf nach Owen Sound…………….

Dienstag, 15. September 2009

Unser Partybus

Schon am zweiten Tag hier in Toronto haben wir uns entschlossen auf Autosuche zu gehen. Auf craigslist.ca haben wir dann fast auf Anhieb ein super Auto gefunden. Wir setzten uns mit dem Verkäufer in Verbindung und schauten uns das Auto gleich am nächsten Tag an.

Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir waren begeistert und verabredeten uns mit dem Verkäufer um das Autos auf uns umzumelden und es auch gleich zu versichern, da seine Englischkenntnisse doch etwas besser waren als unsere. Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles super. Doch auf der Ummeldestelle wurde uns mitgeteilt, wir müssten einen „Safety check“ machen lassen (so was Ähnliches wie der TÜV). Ohne bedenken gingen wir gegenüber zur Werkstatt und ließen es durchchecken. Natürlich wurde uns mitgeteilt dass ein paar Dinge repariert werden müssen. Nur wenn man bei so einer Werkstatt die Worte hört „It’s difficult“, sollte man in Zukunft die Finger davon lassen! Das heißt auf Deutsch dann so etwas wie „Ach du Scheiße da muss einiges gemacht werden“! Also wird es teuer! Soweit so gut. Da es in Kanada nicht eine Werkstatt gibt die alles kann, sondern verschiedene, die auch nur bestimmte Bereiche reparieren, musste es somit zu mehreren Werkstätten. So kam es, dass wir 2 Tage lang von einer Werkstatt zur nächsten gegangen sind. Als wir unser Auto am 2 Tag vorzeigten und wir eigentlich erwartet hätten, dass wir nun endlich das Auto ummelden können, wurde uns mitgeteilt, dass unser Auto durch die Abgasuntersuchung gefallen ist. Das bedeutete, unser Verkäufer darf dieses Auto nicht verkaufen, aber weiterhin selber mit ihm fahren. Was dabei sehr unverständlich ist, ist das der Besitzer mit dem Auto fahren nur nicht verkaufen darf. Dazu kann man nur sagen: ,,Typisch Ontario’’. Da unser Verkäufer am nächsten Tag wieder zurück nach Deutschland flog und wir ein Auto brauchten, entschlossen wir das ganze reparieren zu lassen. Unglaublich aber am Freitag hatten wir nun endlich alle erforderlichen Unterlagen um das Auto auf uns umzumelden und weiter Schritte wie Versicherung und Nummernschilder anzugreifen. Voller Freude ging es auf zur Ummeldestelle und nun endlich können wir uns Besitzer eines Ford Aerostar J nennen! Zum Schluss ging es jetzt nur noch zur Versicherung. Zu früh Gefreut, da, ob ihr es glaubt oder nicht, die Versicherungen ohne Führerschein aus „Ontario“ keine Autos versichern. So gingen wir wieder zur Ummeldestelle um uns einen Führerschein für Ontario ausstellen zu lassen. Wenn schon fast alles schief lief warum sollte es den nun klappen??? Und natürlich haben wir das Pech, da die Führerscheinstellen in ganz Ontario gerade Streiken und niemand weiß, wann dieser zu Ende ist. Nun haben wir ein Auto, keine Versicherung und zusätzlich kein Hostel, da wir heute auschecken mussten. Daher suchten wir uns einen schnuckeligen Parkplatz auf dem wir übernachten konnten. Auf der Fahrt dorthin, musste ja wieder was schief gehen. Wir hatten einen Sound wie eine Harley Davidson, aber leider im Auto! Nach einer frischen Nacht fuhren wir zur nächsten Werkstatt. Tatsächlich sollten wir auch mal ein wenig Glück haben. Alles was fehlte war ein kleines Teil, welches innerhalb von 10 Minuten eingebaut war. Endlich Ruhe im Wagen ging es auf in Richtung Niagara Fälle.